Musik vor Ort

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Was ist MusikVorOrt?

MusikVorOrt ist das Förderprogramm für innovative Musikprojekte, kulturelle Teilhabe und Ensemble-Gründungen in ländlichen Räumen, d.h. in Gemeinden und Städten mit bis zu 20.000 Einwohner*innen.

Wer wird gefördert?

Ob die Neugründung eines Ensembles oder ein neues Projekt einer bereits bestehenden Gruppe, ob im Jugendbereich oder mit Erwachsenen – einzige Voraussetzung ist: Das Projekt muss einen neuen Aspekt aufweisen und das gemeinsame Singen und Musizieren in ländlichen Räumen (Gemeinden bis 20.000 Einwohner*innen) in Deutschland fördern. Vor Ort gibt es eine*n „Projektmacher*in“, der*die dem BMCO als Ansprechpartner*in zur Verfügung steht.

Was soll erreicht werden?

MusikVorOrt möchte die musikalische Ensemblearbeit in ländlichen Räumen anregen und unterstützen. Das Programm möchte neue Impulse geben und als Modellvorhaben Ideen sammeln, wie gemeinsames Musizieren in ländlichen Räumen heute und zukünftig aussehen kann.

An wen richtet sich das Programm?

MusikVorOrt richtet sich an alle, die in ländlichen Gebieten musikalisch bzw. musikpädagisch aktiv sind oder es werden möchten: An bereits bestehende Gruppen und Ensembles, an Musiker*innen und Künstler*innen, an Musikpädagog*innen, an Menschen mit guten Ideen.

Wie konnte man sich bewerben?

Der Zeitraum für die Antragstellung war der 11. November 2019 bis 12. Januar 2020. Bis zum 12. Januar 2020 wurden fast 1.000 Anträge beim BMCO e.V. eingereicht.

Wie wird das Förderprogramm umgesetzt?

Der Zeitraum für die Projektdurchführung begann am 1. März 2020 und wurde coronabedingt vom 31. März 2021 auf den 15. September 2021 verlängert. Die Modellprojekte werden mit insgesamt 630.000€ und pro einzelnem Projekt bis zu 25.000€ gefördert. Unter den ausgewählten Projekten sind Neugründungen von Chören, Festivals, Musical-Projekte, inklusive Bands, offene Mitmach-Angebote u.v.m. Verschiedene Musikgenres sind vertreten. Weitere Infos sind auf den einzelnen Detailseiten der Projekte zu finden.

Warum ist MusikVorOrt wichtig?

Bereits im Koalitionsvertrag hatten sich die Parteien dazu bekannt, die ländlichen Räume zu stärken. Im Oktober 2019 wurden in diesem Zusammenhang Fördermittel für das gemeinsame Musizieren bestätigt. Rund zwei Millionen Euro stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien dafür 2020 und 2021 bereit. Gemäß der Gleichwertigen Lebensverhältnisse soll das kulturelle bzw. musikalische Angebot in ländlichen Gebieten mindestens genau so vielfältig und reich sein wie in städtischen Räumen.

Gemeinsames Musizieren hat auch eine gesellschaftlich wichtige Funktion: Es verbindet Bürger*innen und Kulturen; es fördert insbesondere in ländlichen Räumen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dieser Dialog und die gegenseitige Verständigung sind die Fundamente einer starken Zivilgesellschaft.

Was wurde aus den Förderprojekten während der Corona-Pandemie?

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise wurden die Förderprojekte aus MusikVorOrt vor große Herausforderungen gestellt. Viele Projekte mussten dadurch kleiner oder anders als ursprünglich geplant umgesetzt werden, einigen Projekten war eine Umsetzung ihres Vorhabens nicht möglich.

Die Bedeutung gesellschaftlicher Begegnungsprojekte verliert aber trotz geltender Kontaktbeschränkungen keineswegs an Relevanz. Im Gegenteil: Es ist wichtig, dass Projekte wie Neugründungen von Musikensembles und Festivals, interkulturelle und inklusive Musikprojekte sowie offene Mitmach-Angebote in Zukunft weitergehen können.

Projekte

Kontakt

Wenn Sie Fragen zum Förderprogramm MusikVorOrt haben, wenden Sie sich gern an uns.

Sophia Hofrichter
Marc Beil