Runder Tisch Amateurmusik

Diskussions- und Gesprächsforum zur aktuellen Lage der Amateurmusik

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Runder Tisch Amateurmusik

In Kooperation mit dem Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. lädt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (SPD) seit Herbst 2020 zu einem Runden Tisch Amateurmusik ein.

 

 

Hintergrund

 

Die Corona-Pandemie hat das gesamte Musikleben seit Ausbruch der Corona-Pandemie besonders schwer getroffen. In einem bisher nie dagewesenen Ausmaß ist das gemeinsame Singen in Chören und Musizieren in Orchestern seitdem stark beeinträchtigt und bisweilen komplett zum Erliegen gekommen. Proben und Auftritte sind schon seit Monaten so gut wie gar nicht mehr möglich. Während Kontaktbeschränkungen zumindest zwischenzeitlich gelockert werden konnten, musste die Amateurmusik weiterhin vorsichtig sein, da das Risiko einer Ansteckung durch das gemeinschaftliche Musizieren kontinuierlich und nicht abschließend diskutiert wird.

 

Diese äußert dynamische Situation der Pandemie vergrößerte den Bedarf eines Forums, das die unterschiedlichen Akteur*innen der Amateurmusik sowie Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Verbänden zusammenbringt. Der Runde Tisch Amateurmusik ist seit dem Herbst 2020 jene Plattform, die eine Diskussion der Lage und einen Austausch von Szenarien für die nächsten Monaten ermöglicht.

Anmeldung

Haben Sie Interesse über die nächsten Termine des Runden Tischs Amateurmusik informiert zu werden?

 

Für eine Teilnahme am nächsten Runden Tisch Amateurmusik können Sie sich hier anmelden.

 

 

 

Aktuelle Termine

7. Runder Tisch Amateurmusik

Mittwoch, den 16. Juni 2021, 17:00-18:30 Uhr

Vor unserer letzten Sitzung hatten wir im Einladungstext noch von Hoffnung auf Öffnung und Normalisierung geschrieben und wir sind froh, dass diese Hoffnung in der Zwischenzeit – durch die Impfkampagne und sicher auch durch wärmeres Wetter – genährt werden konnte. Die Pandemie bleibt jedoch weiterhin Mittelpunktthema unseres Runden Tisches und wir haben auch für die kommende Sitzung wieder kompetente Gäste geladen.

 

Im Zentrum unserer Sitzung steht die kürzlich erschienene und in ihrem Umfang und Aufwand in der Amateurmusik bisher nicht dagewesene „ChoCo-Studie“. Für die Studie wurden Chöre in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Chorarbeit vor und während der Pandemie und zu möglichen Perspektiven für die Zeit danach befragt. Wir können auf spannende Ergebnisse hoffen.

 

  • Ester Petri, Geschäftsführerin des Carus Verlags, wird in die Studie einführen und

 

  • Prof. Dr. Kathrin Schlemmer, Professorin für Musikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, stellt als Studienleiterin die zentralen Ergebnisse vor.

 

  • Tobias Brommann, Kantor am Berliner Dom und Leiter der Berliner Domkantorei, zieht ein Fazit aus Sicht einer Praktikers und wird die sich aus der Studie ergebenden Handlungsbedarfe darstellen.

 

Dazu haben wir mit Franziska Stoff, Generalsekretärin des Landesmusikrat Berlin, wieder eine spannende politsche Referentin. Sie berichtet über die musik- und kulturpolitische Arbeit ihres Landesmusikrats und wird einen Einblick in die politischen Abstimmungsprozesse hinsichtlich neuer Hygiene-Verordnungen und zu den neuen positiven Musiziermöglichkeiten in Berlin geben.

 

Über Ihre Teilnahme und eine Anmeldung unter helge.lindh@bundestag.de würden wir uns sehr freuen.

Rückblick

6. Runder Tisch Amateurmusik

Freitag, den 7. Mai 2021, 17:30-19:00 Uhr

Hoffnungsvoll schauen wir auf die Impfkampagne, die endlich ins Rollen gekommen ist und die uns bei erfolgreichem Verlauf in absehbarer Zeit aus der Pandemie führen kann. Bis dahin geht es für Chöre und Orchester vor allem darum, den Status Quo bestmöglich zu gestalten und Konzepte zu entwickeln, die ein gemeinsames Musizieren und  Vereinsleben ermöglichen können. Dazu gehören sichere Hygienekonzepte, für die wir in dieser Sitzung einen Leitfaden präsentieren möchten, den das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK entwickelt hat. Ebenso reden wir über Möglichkeiten eines Ü27-Freiwilligendienstes in der Musik, der für viele Initiativen und Vereine Entlastung schaffen kann. Hoffnung im ländlichen Raum bringt zudem auch das Förderprogramm IMPULS aus dem Topf von Neustart Kultur, welches wir mit folgenden Gästen ebenso thematisieren:

 

  • Dr. Saskia Meißner, Expertin des Wissenschaftsclusters im Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK, sowie Annalena Groß, Mitarbeiterin im Wissenschaftscluster und Chemikerin, werden die Publikation „Grundlagen für das Musizieren unter Pandemiebedingungen“ und damit die erste Zusammenstellung der wesentlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu pandemiebezogenen Schutzmaßnahmen präsentieren.

 

  • Marcela Herrera-Oleas, Projetleiterin, stellt die Eckpunkte des Förderprogramms IMPULS vor. Im Fördertopf werden 10 Mio. Euro für die Amateurmusik in ländlichen Räumen bereitgestellt. IMPULS ist Teil des Programms NEUSTART KULTUR und soll die Ensembles zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigen.

 

  • Anne Klähn, Beisitzerin im Vorstand der Deutschen Bläserjugend und zuständig für den Bundesfreiwilligendienst im Vorstand, stellt zudem Möglichkeiten vor, wie im Rahmen des Ü27-Freiwilligendienstes Unterstützung für die Arbeit des eigenen Ensembles gewonnen werden kann.

 

 

5. Runder Tisch Amateurmusik

Mittwoch, den 31. März 2021, 17:30-19:00 Uhr

Im Auf und Ab der letzten Wochen fiel es manchmal nicht leicht, den Überblick über Maßnahmen und Einschränkungen zu behalten und gleichzeitig auch den positiven Gedanken Raum zu geben. Nicht nur die Amateurmusik leidet, der gesamte Kulturbereich steht unter Druck. Schon bei unserer letzten Sitzung vor einem Monat war es unsere Hoffnung, dieses Mal nur noch über das „wie“ der Rückkehr zu unserer alten Normalität zu reden. Nichtsdestotrotz: Wir haben unseren Runden Tisch im vergangenen Jahr gegründet, um uns gegenseitig informiert zu halten und freuen uns deshalb sehr, dass wir erneut drei spannende Gäste gewinnen konnten, die in Bezug auf Amateurmusik – nicht nur in Coronazeiten – wichtige Beiträge und Einschätzungen liefern können:

 

  • Stephan Schulmeistrat, Leiter des Deutschen Musikinformationszentrums (miz), sowie Dr. Christiane Schwerdtfeger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am miz, stellten die aktuellen Zahlen der Studie „Amateurmusizieren in Deutschland“ vor. Grundlage ist eine vom miz in Auftrag gegebene bevölkerungsrepräsentative Befragung, die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde. Die Studie ist die erste ihrer Art und bietet einen differenzierten Überblick über Altersgruppen, soziale oder regionale Unterschiede im Amateurmusizieren und über die Wege, wie Musizierende in engeren Kontakt mit der Musik kommen.

 

  • Prof. Dr. Ulrike Liedtke (SPD), Präsidentin der Konferenz der Landesmusikräte, nahm eine kulturpolitische Einschätzung der miz-Zahlen vor und berichtete von den Corona-Initiativen der Landesmusikräte (u.a. Appell des DMR/LMR und BMCO).

 

  • Marcus von Amsberg, Manager des Berliner Mädchenchors und Mitarbeiter im Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK, zeichnete ein Bild von der aktuellen Situation an der Basis und stellte daneben aktuelle Ideen und Konzepte des Kompetenznetzwerks im Hinblick auf mögliche Öffnungsperspektiven vor.

 

4. Runder Tisch Amateurmusik

Freitag, den 26. Februar 2021, 17:30-19:00 Uhr

Durch die weiter anhaltende Corona-Pandemie ist uns das gemeinsame Musizieren leider immer noch versagt. Stagnierende Infektionszahlen und gefährliche Mutationen lassen die Aussicht auf ein Ende weiter ungewiss. Gerade deswegen wollen wir weiterhin im Gespräch mit Ihnen bleiben und über Perspektiven diskutieren. Für den vierten Runden Tisch Amateurmusik haben wir die Frage nach Öffnungsszenarien für Proben und Auftritte im Amateurbereich in den Mittelpunkt gestellt.

 

Wir freuen uns, Sie in Kooperation mit dem Bundestagsabgeordneten Helge Lindh (SPD) zum vierten Runden Tisch Amateurmusik einladen und folgende Gäste begrüßen zu dürfen:

 

  • Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates e.V. Er wird aus Sicht des Deutschen Kulturrates mögliche Öffnungsszenarien darlegen.

 

  • Verena Müller, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Ravensburg. Als Gast des Runden Tischs wird sie uns einen Einblick über die Planung und konkrete Umsetzung von Öffnungsszenarien im kulturellen Bereich auf kommunaler Ebene geben.

 

  • Jasko Dolezalek und Lorenz Overbeck, BMCO. Mit www.frag-amu.de bereitet der BMCO aktuell ein Wikipedia der Amateurmusik vor. Vorab soll die digitale Wissens- und Informationsplattform vorgestellt werden.

 

Sie singen in einem Chor oder spielen in einem Orchester und kennen sich daneben super im Steuerrecht, mit Versicherungen oder dem Management von Events aus? Sie haben Ihren Verein schon einmal ehrenamtlich unterstützt, beraten und teilen gern Ihr Wissen? Dann werden Sie Autor*in für frag-amu.de – das Wikipedia der Amateurmusik!

 

Die digitale Wissenspalttform soll vorhandenes Fachwissen bündeln, fachlich unterstützen, informieren. Sie soll sämtliche Engagement-Bereiche abdecken. Einen Mehrwert für alle Musik-Ensembles leisten. Und hoch aktuelle und leicht verständliche Informationen zu Corona-Fragen liefern. Auch Ihr Wissen und Engagement ist dabei gefragt! Machen Sie mit und schreiben sie an info@frag-amu.de Weitere Autor*innen werden weiterhin gesucht.

 

3. Runder Tisch Amateurmusik

Dienstag, den 26. Januar 2021, 18:00-20:30 Uhr

Auch im neuen Jahr ist die Musikwelt aufgrund der Corona-Pandemie von weitreichenden Einschränkungen betroffen. Das gemeinsame Musizieren und Singen wird aller Wahrscheinlichkeit nach bis mindestens März untersagt sein, mit vorzeitigen Lockerungen ist nach aktuellem Stand der Pandemieentwicklung nicht zu rechnen. Wie bereits beim letzten Runden Tisch Amateurmusik im Dezember 2020 angesprochen, ist es gerade aufgrund dieser Situation wichtig, mit betroffenen Musiker*innen im Gespräch zu bleiben, Unterstützung zu bieten und gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten.

 

Mit dem Kompetenznetzwerk Amateurmusik hatten wir im Dezember ein Netzwerk vorgestellt, was sich genau dies zur Aufgabe gemacht hat.

 

Im Rahmen des 3. Runden Tischs Amateurmusik sind wir unter dem Motto „Wie geht es weiter und was können wir jetzt tun?“ einen Schritt weitergegangen. Fragen waren, was es an der Basis konkret braucht, um auch im Lockdown musikalisch aktiv zu werden. Zum anderen haben wir mögliche Öffnungsszenarien für eine Wiederaufnahme des Proben- und später des Konzertbetriebs und die damit verbundenen konkreten Forderungen an die Politik mit folgenden Gästen diskutiert:

 

  • Prof. Dr. Eberhard Bodenschatz, promovierter Physiker und Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, gab eine fachliche Einschätzung zu dem Bereich Aerosole aus physikalischer Perspektive und informierte über die neuesten Erkenntnisse zu Aerosolen. Was braucht es aus Sicht eines Physikers, damit wir den Probebetrieb sicherer machen und so schneller wieder zum Proben zurückkehren können?

 

  • Martina Hergt, Fachbeauftragte für Chor- und Singarbeit ist derzeit in der Arbeitsstelle Kirchenmusik im Ev.-luth. Landeskirchenamt der Landeskirche Sachsen tätig und unterrichtet am Kirchenmusikalischen Institut der Hochschule Leipzig und der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden Kinderchorleitung. Die studierte Kirchenmusikerin gab einen Einblick in die aktuelle Stimmungslage an der kirchlichen Basis.

 

  • Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrats und Kulturratspräsident a.D. stellte die Perspektive des Deutschen Musikrates zur Corona-Pandemie vor. In den 16 Jahren seiner Vorstandsarbeit beim Deutschen Kulturrat engagierte er sich u.a. sechs Jahre in der Deutschen UNESCO-Kommission, zehn Jahre im Rundfunkrat der Deutschen Welle und 15 Jahre als Vorsitzender des Medienbeirates von RTL. Seit 1986 unterrichtet er Violoncello an der Universität der Künste Berlin. Herr Prof. Christian Höppner sprach mit uns über die zu erwartenden Folgen und Einschränkungen für die Musiker*innen.

 

  • Sonja Greiner, Generalsekretärin der European Choral Association – Europa Cantat und Vorstands-Mitglied der Weltjugendchor-Stiftung, stellte Digital Stage, eine Audio-Video-Konferenzschaltung für Kunst-, Musik- und Theaterensembles vor. Digital Stage ermöglicht es, von verteilten Orten online zu proben und live auf einer digitalen Bühne vor Publikum im Internet aufzutreten – mit überschaubarer benötigter technischer Ausstattung und kostenfrei für Mitglieder der Partnerverbände. Was unterscheidet die Digitale Bühne von anderen audiovisuellen Konferenzdiensten?

Das Treffen fand erneut als Online-Veranstaltung statt.

 

 

2. Runder Tisch Amateurmusik

Mittwoch, den 16. Dezmber 2020, 13:15 – 14:15 Uhr

 

Seit dem ersten Runden Tisch im Oktober hatte sich einiges geändert und getan. Die erneute Verschärfung der Maßnahmen hatte auch die Musikwelt hart getroffen und führte gerade im Amateurbereich zu einer Existenzbedrohung vieler Chöre und Orchester. Zum damaligen Zeitpunkt war leider nicht davon auszugehen, dass die Entwicklung der Pandemie eine Lockerung der Regelungen bis Anfang März zulassen wird. Umso wichtiger war es, im Austausch zu bleiben, Unterstützung für Betroffene zu schaffen und vor allem Perspektiven für die Amateurmusik aufzuzeigen.

 

Im Zentrum des 2. Runden Tischs stand eine erste Vorstellung des im Aufbau befindlichen Kompetenznetzwerks Amateurmusik durch Lorenz Overbeck, den Geschäftsführer des Bundesmusikverbands Chor & Orchester e.V. Das Kompetenznetzwerk Amateurmusik wird aus den Mitteln für NEUSTART KULTUR finanziert. Es hat zum Ziel, die ehrenamtlichen Strukturen im Amateurmusikbereich bei der Beratung zum Thema COVID-19 zu unterstützen. Eine Steuerungsgruppe bestehend aus Mitgliedsverbänden des Bundesmusikverbands hatte hierzu bereits Ende Oktober die Arbeit aufgenommen.

 

Weitere Gäste waren:

 

  • Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn, Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin, informierte über die von Ihrem Institut angebotene Beratung der Amateurmusik sowie kurz über den aktuellen Forschungsstand zu Corona speziell im Musikbereich. Zudem wagte sie einen Ausblick auf 2021 und mögliche Öffnungsszenarien.

 

  • Maximilian Stössel, Chorleiter, Gesangslehrer, Sänger, Sprecher, Musikpädagoge, Kulturmanager Journalist und Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Chorjugend, ging als Gast des Runden Tischs besonders auf die Rolle des Nachwuchses ein. Er verdeutlichte, welche Auswirkungen die Pandemie bereits jetzt auf den Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendförderung hat.

 

  • Regine Held, engagierte Musikerin und Projektleiterin, berichtete von Ihrer Erfahrung, wie praktisches Musizieren auch unter Corona stattfinden kann.

 

 

Das Treffen fand erneut als Online-Veranstaltung statt.

 

 

1. Runder Tisch Amateurmusik

Mittwoch, den 04.11.2020, 13:00-14:00 Uhr

 

  • Dr. Stefan Donath, Geschäftsführer des Bundesmusikverbands Chor & Orchester e.V., gab einen Einblick in die aktuelle Situation und Stimmung im Bereich der Amateurmusik.

 

  • Prof. Dr. rer. nat. Christian J. Kähler, Physiker am Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München, informierte über seine aktuellen Forschungen zur Entfernung und/oder Reduzierung von Aerosolen in der Luft.

 

  • Frau Scholl-Braun, Chorleiterin, Chorcoach und Stimmexpertin, stellte die Entwicklung eines Face-Shield vor – eine Art Schutzvorrichtung, die für das gemeinsame Musizieren genutzt werden kann.

Kontakt

Ansprechpartner für weitere Auskünfte und alle Fragen im Zusammenhang mit dem Runden Tisch Amateurmusik: