Musica Sacra International

Das Musikfestival der Religionen fand vom 22. bis 26. Mai 2026 in Marktoberdorf statt

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Aktuell

Im Jahr 2026 fand die Musica Sacra International fand vom 22. bis 26. Mai in Marktoberdorf, Augsburg, München und der ganzen Region Allgäu statt. Acht Ensembles, die auftraten, vereinten geistliche Musik unterschiedlicher Religionen und Kulturkreise.
 
Die nächste Musica Sacra International findet im Jahr 2028 statt. Der 20. Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf 2027 wird vom 14. bis 18. Mai 2027 veranstaltet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier und hier.
 

 
Hier finden Sie einen Eindruck von der Veranstaltung:
 

Ensembles 2026


Brigham Young University Singers

 
Die Brigham Young University Singers aus den USA und der Kirche Jesu Christ der Heiligen der Letzten Tage sind ein Chor unter der Leitung von Andrew Crane mit beeindruckenden Stimmen und einem breiten Spektrum an Stilrichtungen. Auf internationaler Ebene haben die BYU Singers bei namhaften europäischen Wettbewerben den ersten Platz belegt. Sie haben Konzerte in einigen der renommiertesten Veranstaltungsorten der Welt gegeben, darunter die Carnegie Hall in New York City und das Kennedy Center in Washington, D.C. Sie sind durch die Vereinigten Staaten gereist und haben 28 Länder besucht. Der Chor vertrat unter anderem die Vereinigten Staaten beim Vierten Weltchorsymposium 1996. Das Ensemble war in vier für die Corporation for Public Broadcasting produzierten Sendungen im nationalen Fernsehen zu sehen und hat zehn Soloalben veröffentlicht. (Quelle: MSI, Foto: BYU Foto 2025)


Efsun Ensemble

 
Das Efsun Ensemble wurde 2025 von Osman Öksüzoğlu gegründet, mit der Vision, die tiefe Schönheit und emotionale Ausdruckskraft der traditionellen türkischen Musik einem internationalen Publikum näherzubringen. Der Name „Efsun“ steht für eine geheimnisvolle Anziehungskraft. Das Repertoire des Efsun Ensemble reicht von frühen anatolischen und osmanischen Kompositionen bis hin zu zeitgenössischen Werken, die von jahrhundertealten Musiktraditionen inspiriert sind. Das Ensemble spielt auf traditionellen Instrumenten wie Ney, Tanbur, Oud, Kudüm, Kanun und Kemençe und lässt so die klanglichen Feinheiten vergangener Epochen wiederaufleben. (Quelle: MSI, Foto: Efsun Ensemble)


Ensemble Kol koré

 
Das Ensemble Kol koré (Die Stimme ruft) aus Deutschland und Israel präsentiert Kompositionen aus der jüdisch-orthodoxen Liturgie und aus dem Repertoire der jüdischen Reformbewegung, Musik aus Ost- und Mitteleuropa sowie moderne Schöpfungen aus Nordamerika. Außerdem werden Werke aufgeführt, die den christlich-jüdischen musikalischen Dialog verkörpern. Das Ensemble besteht aus der Kantorin Aviv Weinberg, dem Hornisten und Schofar-Virtuosen Bar Zemach und dem Pianisten Jascha Nemtsov. Weinber ist an der Jüdischen Gemeinde Celle und darüber hinaus europaweit tätig. 2018 entstand ihre erste CD „Jazz goes Synagogue“. Bar Zemach ist Solo-Hornist des West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim. Jascha Nemtsov ist ein international renommierter Pianist und Professor für Geschichte der jüdischen Musik in Weimar und Potsdam. 2007 bekam er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und 2018 den Preis OPUS KLASSIK. (Quelle: MSI, Foto: Kol koré)


Kölner Gagaku Ensemble

 
Das Kölner Gagaku Ensemble aus Deutschland und Japan vertritt die Religionen Buddhismus, Shinto und Tenri. Prof. Robert Günther gründete im Jahr 2000 mit Rev. Masatoshi Shamoto und Yoshiro Shimizu das erste Gagaku-Ensemble Europas. Günther gilt daher als Pionier des Gagaku in Europa und der musikethnologischen Methode der Bi-Musicality.
 
Gagaku, die Hofmusik hat eine über 1200 Jahre alte Geschichte. Im Spiel des Gagaku lässt sich durch eine abweichende Musiktheorie eine Diskrepanz zu anderen Musikgattungen beobachten, und diese Spielweise wird bis heute systematisch ohne große Veränderungen überliefert. Das japanische Gagaku geht auf die chinesische Ritualmusik Ya-yue aus der Tang-Dynastie zurück. (Quelle: MSI, Foto: Kölner Gagaku Ensemble)


Le Chant sur la Lowé

 
Le Chant sur la Lowé aus Gabun, ein gemischter Chor aus etwa dreißig Mitgliedern, die sich 1990 gründeten. Seine Mission ist es, hochwertige Gesangsdarbietungen über den traditionellen kirchlichen Rahmen hinaus zu fördern und ein säkulares Publikum in Gabun und darüber hinaus zu erreichen. Außerdem möchte er das musikalische Erbe Gabuns der Welt näherbringen, indem er eine breite Palette gabunischer Volkslieder in allen Sprachen Gabuns aufführt. Die Authentizität der Gruppe spiegelt sich in ihren einzigartigen Musikstücken wider, die aus dem Herzen des äquatorialen Regenwaldes stammen, sowie in ihren Kostümen, Schmuckstücken und Choreografien, die aus dem reichen kulturellen Erbe Gabuns stammen. Le Chant sur la Lowé gibt regelmäßig öffentliche Konzerte und private Aufführungen in Gabun. Die Gruppe hat Gabun auch bei internationalen Veranstaltungen, Festivals und Wettbewerben im Ausland vertreten. (Quelle: MSI, Foto: Le Chant sur la Lowé)


Polifonija

 
Der Staatliche Kammerchor Polifonija aus Šiauliai (Litauen) unter dem künstlerischen Leiter und Chefdirigenten Povilas Vanžodis ist einer der bekanntesten professionellen Chöre Litauens. Er wurde 1974 von Dirigent Sigitas Vaičiulionis zum Neujahrskonzert gegründet, das seither jährlich stattfindet. Polifonija ist das einzige Vokalensemble für Alte Musik in ganz Litauen, das Werke von Komponisten der Renaissance und des Barocks aufführt. Im Jahr 1979 wurde ihm der Titel eines nationalen Ensembles verliehen und der Chor erhielt den Namen „Polifonija“; 1986 erhielt Polifonija den Status eines professionellen Ensembles und wurde zum Staatlichen Kammerchor der Litauischen Staatsphilharmonie in Šiauliai. In den rund fünfzig Jahren seines Bestehens gab der Chor etwa 4000 Konzerte und unternahm Tourneen in fast alle Länder Europas, nach Russland, Argentinien und Brasilien. Er gewann Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben. (Quelle: MSI, Foto: Polifonija)


Prassanna Vishwanathan

 
Prassanna Vishwanathans Musik ist in der resonanten Stille des Dhrupad, der ältesten Rāga-Musiktradition Nordindiens, verwurzelt und entspringt aus den Tiefen meditativer Klänge und Stille. Prassanna Vishwanathan tritt als vierköpfiges Ensemble auf: Prassanna als Hauptsänger, ein Pakhawaj-Trommel-Spieler (Shri Sukhad Munde), eine Tanpura-Spielerin (Sarah Dunn) sowie eine weitere Sängerin (Rohini Srikumar). Prassanna selbst ist ein hochrangiger Schüler des Dhrupad-Meisters Uday Bhawalkar, dem führenden Vertreter dieser Kunstform. Prassanna wurde in der Guru-Shishya Paramparā-Tradition ausgebildet, der klassischen Lehrer-Schüler-Linie, die eine tiefe spirituelle Verbindung zwischen Lehrer und Schüler verkörpert. Prassanna ist selbst ein angesehener Lehrer des Dhrupad. (Quelle: MSI, Foto: Prassanna Vishwanathan)


Naghash Ensemble

 
Das Naghash Ensemble aus Armenien vereint die Spiritualität altarmenischer Musik mit neuer Klassik, Postminimalismus und der Energie von Rock und Jazz. Drei brillante Sängerinnen und virtuose Instrumentalisten an Duduk, Oud, Dhol und Flügel spielen neue Musik, die auf den Texten des mittelalterlichen Dichters und Priesters Mkrtich Naghash basiert. Die „Songs of Exile“, die der amerikanische Armenier John Hodian für das Naghash Ensemble komponiert hat, bilden eine ergreifende Meditation über die Beziehung des Menschen zu Gott – aus der Perspektive eines Priesters, der gezwungen war, lange Jahre im Exil zu verbringen. Zudem waren beim Festival Musica Sacra International liturgische Gesänge aus dem Patarag (der armenischen Liturgie), mittelalterliche Sharakans (geistliche Hymnen) und Werke des Komponisten Komitas Vardapet, des Begründers der modernen armenischen Musik, zu hören. (Quelle: MSI, Foto: Naghash Ensemble)

Allgemein

Das interreligiöse und interkulturelle Begegnungsfestival Musica Sacra International findet gewöhnlich im jährlichen Wechsel mit dem Internationalen Kammerchor-Wettbewerb statt – Musica Sacra in den geraden, der Kammerchor-Wettbewerb in den ungeraden Jahren. Veranstalter von Musica Sacra International ist der MODfestivals e.V. in Marktoberdorf. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. ist ideeller Träger des Festivals.

 

Alle zwei Jahre, jeweils an Pfingsten, lädt MODfestivals e.V. Ensembles aus verschiedenen Religionsgemeinschaften zu einer musikalischen Begegnung nach Marktoberdorf und die Region Allgäu ein. Das Begegnungsfestival möchte durch die Musik einen Beitrag zum Kennenlernen und Verstehen anderer Kulturen und Religionen leisten. Im Zentrum des fünftägigen Festivals stehen die Konzerte. Es gibt jedoch zahlreiche weitere Veranstaltungen, in denen die Musik und Religionen in unterschiedlichen Formaten und für alle Altersgruppen vorgestellt, diskutiert und erklärt werden.

Rückblick

»Musica Sacra International«: Verstehen anderer Kulturen und Religionen

Das Festival fand vom 17. bis 21. Mai 2024 in Marktoberdorf statt

 

Hochkarätige Musik aus den großen Weltreligionen und anderen Kulturkreisen präsentierte das Festival Musica Sacra International über Pfingsten vom 17. bis 21. Mai 2024 in Marktoberdorf. Das Begegnungsfestival möchte über den Weg der Musik einen gerade in der heutigen Zeit wichtigen Beitrag zum Kennenlernen und Verstehen anderer Kulturen und Religionen leisten. Musica Sacra International 2024 stand unter dem Motto „Zeit der Angst. Zeit des Vertrauens“.
 

Vom 17. bis 21. Mai 2024 waren acht Ensembles aus fünf Ländern und unterschiedlichen Religionen eingeladen, um gemeinsam in einen musikalischen Dialog zu treten. Ensembles aus dem Buddhismus, Hinduismus, Judentum, Islam und Christentum musizierten gemeinsam in zahlreichen Konzerten im ganzen Allgäu miteinander. Expert*innen-Einführungen vor Ort trugen zum besseren Verständnis der jeweiligen Programme bei. Fünf Tage lang fanden Konzerte, Ateliers, Gesprächsrunden, Vorträge und gemeinsame Feiern statt. Am Freitagabend begann das Festival mit einem Eröffnungskonzert in der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf.

 

Ein umfangreiches Rahmenprogramm, bestehend aus dem Bildungsprogramm „Toleranz macht Schule“, verschiedenen Workshops, Vorträgen, Diskussionen und gemeinsamen Gebeten, rundete das Festival ab. Ein Festivalchor unter der Leitung des weltweit renommierten Chorleiters Gary Graden (Schweden) lud alle interessierten Sänger*innen zum Mitsingen und Kennenlernen neuer Chorliteratur ein. Basischor war der preisgekrönte türkische Chor „Rezonans“ aus Istanbul. Einstudiert wurden Werke aus Christentum, Islam und Hinduismus. Eigens für das Festival wurde die schwedische Komponistin Agneta Sköld mit einem Werk beauftragt. Dieses wurde im Abschlusskonzert des Festivals uraufgeführt.

 

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie auf der Website www.musica-sacra-international.org.

 

Im Jahr 2021 gab es eine hybride Ausgabe des Festivals

 

Nach der coronabedingten Online-Ausgabe des Festivals »Musica Sacra International« im Jahr 2020 fand im Jahr 2021 eine weitere Premiere statt: Eine hybride Ausgabe des Festivals mit insgesamt neun Ensembles. Hierbei wurden die bei der Online-Ausgabe neu erarbeiteten Konzepte in die bereits vorhandenen und bewährten Bestandteile von »Musica Sacra International« integriert, sodass eine Mischung aus Elementen live vor Ort und online im Netz entstand.

 

Pandemiebedingt ging das Festival neue Wege: Es wurde zwar am Pfingstwochenende eröffnet, dauerte dann aber wie gewohnt bis Montag nach Pfingsten, sondern wurde zeitlich entzerrt. Nach der Eröffnung an Pfingsten fand an drei Wochenenden im Juli, August und Oktober »Musica Sacra International« mit Abendkonzerten, Ateliers, Vorträgen, Diskussionen und Gebeten an verschiedenen Orten statt.

 

Zum Auftakt des Festivals gab es ein trilokales, multireligiöses, hybrides Eröffnungskonzert mit Renkei Hashimoto, Misafir und Ars Choralis Coeln. Drei Konzerte fanden dabei parallel und weltweit statt: In Marktoberdorf, Beirut (Libanon) und Buenos Aires (Argentinien). Zusätzlich gab es drei Konzert-Wochenenden in Altenstadt, Kaufbeuren, Marktoberdorf und Memmingen, sowie in Augsburg, die Zuschauer*innen sowohl live vor Ort als auch über einen gleichzeitigen Live-Stream online verfolgen konnten.

 

Darüber hinaus wurde das Bildungsprogramm »Toleranz macht Schule« nach den aktuellen Pandemie-Vorgaben angeboten, das Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bot, sich mit den Besonderheiten der verschiedenen Weltreligionen und Kulturen zu beschäftigen. Zum ersten Mal gab es einen »Weg der Religionen« durch Marktoberdorf, bei dem zusammen mit verschiedenen Religionsgemeinschaften und lokalen Religionsvertretern an vier Stationen in multireligiösen Gebeten und Liedern auf die vier Elemente der Erde aufmerksam gemacht wurde.

 

 

Online-Edition des Musica Sacra International im Jahr 2020

 

Im Jahr 2020 hat Musica Sacra International aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie als Online-Edition stattgefunden. Allen Interessierten wurde auf diese Weise ermöglicht, das Festival an Pfingsten virtuell zu besuchen. Auf Plattformen wie YouTube, Facebook sowie der Website von Musica Sacra konnten so am Pfingstwochenende Konzerte, Moderationen und die Inhalte der Atelierkonzerte von zu Hause aus verfolgt werden. So war es den Besuchern des Festivals genauso wie interessierten Zuhörern aus aller Welt möglich, die Musik der Weltreligionen auf einzigartige Weise zu erleben, wo und wie oft sie möchten. Was ursprünglich als Behelfslösung gedacht war, könnte zukünftig fester Bestandteil der Festivals werden: Denn mit einem digitalen Angebot zusätzlich zum realen Treffen können noch mehr Menschen erreicht werden.

Programm 2024

Konzerte

 

Die Chöre und Ensembles präsentierten sich in zahlreichen Konzerten in der gesamten Region Allgäu. Dabei gestalteten jeweils mindestens drei Musikgruppen ein Konzert. Ziel war das gemeinsame Musizieren von Buddhisten, Hindus, Juden, Muslimen und Christen. Die Konzerte fanden soweit möglich in Kirchen, Synagogen und Moscheen statt.

 

Von Experten gegebene Einführungen trugen zum besseren Verständnis der jeweiligen Programme bei.

 

Ateliers

 

Tiefergehende Einblicke in die Religionen und deren jeweilige Musik ermöglichten die Ateliers. An drei Vormittagen fanden jeweils drei Ateliers statt. Jeder dieser öffentlichen Workshops stellte eine Religion in den Fokus. Sie wurden konzipiert und geleitet von den teilnehmenden Ensembles. Anhand von Klangbeispielen und kleinen Werken, die gemeinsam gesungen wurden, und ergänzt durch Hintergrundwissen, boten die Musiker*innen den Teilnehmenden einen authentischen Zugang zu „ihrer“ spirituellen Musik.

 

Kinderatelier

 

2020 wurde zum ersten Mal ein Kinderatelier angeboten. An einem Nachmittag können Kinder aller Altersgruppen Lieder aus den verschiedenen Religionen kennenlernen und einstudieren.

Mitwirkende 2024

Ensembles

Bei Musica Sacra International 2024 waren folgende Ensembles dabei:

  • Rezonans, Türkei (Islam)
  • Hatan Ensemble, Deutschland (Buddhismus)
  • Nairobi Chamber Chorus, Kenia (Christentum)
  • Oriental Echo, Deutschland (Christentum)
  • Vox Werdensis, Deutschland (Christentum)
  • Karnataka College of Percussion, Indien (Hinduismus)
  • Daniel Kempin, Deutschland (Judentum)
  • Hashira, Serbien (Judentum)

Festivalchor

 

Alle Singbegeisterten waren 2024 eingeladen, im Rahmen des Festivalchores das Festival Musica Sacra International als Sänger*innen aktiv mitzugestalten. Der Chor wurde geleitet von Gary Graden, Direktor für Chormusik an der Kathedrale und der Jakobskirche in Stockholm, unterstützt von dem türkischen Chor Rezonans. An vier Tagen erarbeiteten die Sänger*innen Werke aus verschiedenen religiösen Hintergründen. Die schwedische Komponistin Agneta Sköld wurde eigens für das Festival beauftragt, ein Gedicht des bengalischen Philosophen Rabindranath Tagore zu vertonen. Das Ergebnis wurde im Abschlusskonzert uraufgeführt – ebenso die Vertonung des Lichtverses von Volkan Akkoc, ein Spiritual und die chorische Improvisation mit einigen Ensembles.

 

Anmeldung zum Festivalchor

Bildungsprogramm 2024

Rahmenprogramm

 

Konzerte im ganzen Allgäu und Gespräche über Religion, Kultur und Musik

 

Das Festival 2024 stand unter dem Motto „Times of Anxiety, Times of Trust. Zeit der Angst, Zeit des Vertrauens“. Acht Ensembles aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen waren vom 17. bis 21. Mai 2024 eingeladen. Mit einem Eröffnungskonzert beginnt das Festival am Freitagabend in der Bayerische Musikakademie Marktoberdorf. Von Samstag bis Montag traten dann die Ensembles in Konzerten im ganzen Allgäu auf.

 

Darüber hinaus wurden für die Besucher*innen an den Vormittagen sogenannte Ateliers angeboten, in denen die Musiker*innen der Ensembles über ihre Religion, Kultur und Musik sprechen. Am Abend konnten sich alle im Cafè Musica treffen. Es gab während der Festivaltage Vorträge, Gottesdienste und eine Podiumsdiskussion. Wer das Festival nicht nur besuchen, sondern auch mitmachen wollte, konnte im Festivalchor mitsingen, proben, Stücke einstudieren und diese dann im Abschlusskonzert am Dienstagabend präsentieren.

 

Toleranz macht Schule

Die Vermittlung der Religionsinhalte ist ein wichtiger Bestandteil des Festivals. Deshalb begleitet Musica Sacra International ein Bildungsprogramm für Kinder aller Altersstufen. Dessen Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Wissen über die Religionen zu vermitteln und Vorurteilen vorzubeugen. Über das ganze Jahr hinweg bieten die Veranstalter in Kooperation mit unterschiedlichen Bildungseinrichtungen Veranstaltungen zum Thema Religionen an.