Musik für alle!

Förderprogramm für das Musizieren mit Kindern und Jugendlichen

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Mit „Musik für alle!“ werden außerschulische Projekte gefördert, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Musik ermöglichen. Sei es das Singen im Chor, ein Beatbox Workshop, das Kennenlernen verschiedenster Instrumente, gemeinsames Musizieren in der Gruppe, ein Konzertbesuch oder eine Ferienfreizeit, bei der die Kinder und Jugendlichen ein Musical erarbeiten und aufführen – das Förderprogramm „Musik für alle!“ bietet vielfältige Möglichkeiten für die Umsetzung der Projektideen.

Booklet

 

Die 24-seitige Broschüre gibt einen Überblick über das Förderprogramm.

 

Eine gedruckte Version (DIN A5) kann in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Chor-Flyer

 

Ergänzend zum Booklet zeigt dieser 12-seitige Flyer die Möglichkeiten speziell für Chöre auf.

 

Eine gedruckte Version (12×12 cm) kann in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Noch immer wächst rund ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in Deutschland in einer schwierigen sozialen Situation auf. Geringe Bildung, niedriges Einkommen oder Erwerbslosigkeit der Eltern schränken die Chancen der Kinder auf einen erfolgreichen Bildungsweg ein. Damit alle Kinder und Jugendlichen Zugang zur kulturellen Bildung haben, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (www.buendnisse-fuer-fuer-bildung.de) ins Leben gerufen, das in den Jahren 2018 bis 2022 lokale Projekte mit 250 Millionen unterstützt. Innerhalb dieses Programms agieren aus den unterschiedlichsten Kultursparten 29 Partner, die die Projekte mit individuellen Konzepten fördern und die Mittel weiterleiten.

 

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. ist einer dieser Programmpartner und unterstützt Chöre, Orchester und Musikvereine sowie Kulturinstitutionen bei ihren Vorhaben.

Programm

Voraussetzungen

 

Das Projekt ist …

  • außerschulisch: Die Projekte können zwar in Schulen durchgeführt werden, müssen aber außerhalb des regulären Unterrichts, nachmittags, im Ganztagsbetrieb oder am Wochenende stattfinden (Verlinkung: Definition Außerschulischkeit). Bei Kitas und Kindergärten ist eine Förderung als Schnupperprojekt möglich – hier darf das Regelangebot der Einrichtung nicht ersetzt oder ergänzt werden (Verlinkung: Voraussetzungen Kitas).
  • neuartig und zusätzlich: das Projekt findet in dieser Form bereits nicht statt und wird zusätzlich zu bestehenden Angeboten durchgeführt.
  • freiwillig: Die Kinder und Jugendlichen entscheiden sich freiwillig für eine Teilnahme. Ein Projekt im Klassenverband wäre beispielsweise nicht möglich, da hier alle Teilnehmenden verpflichtet werden würden.

 

Zielgruppe und Sozialraum

 

Das Förderprogramm „Musik für alle!“ richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren aus bildungsbenachteiligten Verhältnissen. Diese werden nach dem Nationalen Bildungsbericht anhand von drei Risikolagen vermutet:

 

  • soziale Risikolage: Erwerbslosigkeit der im Haushalt lebenden Elternteile, das Projekt findet in einem Brennpunktviertel statt – die Zielgruppe bildungsbenachteiligter Kinder wird durch den Bündnispartner erreicht.
  • finanzielle Risikolage: geringes Familieneinkommen, Eltern erhalten Arbeitslosengeld und/oder Transferleistungen und können musikalische Bildungsangebote nicht finanzieren.
  • bildungsbezogene Risikolage: Elternteil hat weder abgeschlossene Berufsausbildung noch Hochschulzugangsberechtigung: keinen direkten Einfluss der Eltern zur Wahrnehmung kultureller Bildungsangebote

 

Die Teilnehmenden oder deren Eltern müssen für sich selbst eine Risikolage nicht vorweisen. Vielmehr soll das Bündnis in einem Antrag nachvollziehbar darstellen, wie die Zielgruppe grundsätzlich erreicht werden kann, z.B.: über die sozialräumliche Verortung (z.B. Stadtviertel mit hoher Arbeitslosenquote) oder aber durch das Profil einer oder mehrerer Einrichtungen bzw. Bündnispartner.

 

  • Beispiel 1: Kommunale, öffentliche Statistiken zeigen, wie hoch der Anteil an Arbeitslosengeld- /Wohngeldempfangenden im Vergleich zu anderen Regionen ist.
  • Beispiel 2: Ein Bündnispartner ist eine soziale Einrichtung und hat den direkten Zugang zur Zielgruppe.
  • Beispiel 3: Schulen wissen in der Regel, wie viel Prozent ihrer Schüler*innen von Zahlungen für das Schulessen befreit sind.

 

Es ist möglich und erwünscht, dass auch Kinder und Jugendliche teilnehmen, die nicht von den Risikolagen betroffen sind. Eine Stigmatisierung soll bewusst vermieden werden.

 

Bündnisse für Bildung

 

Die Organisation und Durchführung erfolgt in sogenannten Bündnissen, in denen sich mindestens drei Institutionen vor Ort mit verschiedenen Eigenleistungen in die Arbeit einbringen. Ein Antragsteller benötigt somit mindestens zwei lokale Partner, die neben Musikvereinen, Chören und Orchestern auch Schulen, Jugendämter, Musikschulen, Kirchengemeinden, Kulturzentren oder auch Fördervereine sein können.

 

Bündnisbeispiele:

 

Antragsteller: Musikverein

Bündnispartner 1: Jugendzentrum

Bündnispartner 2: Kirchengemeinde

 

Antragsteller: Förderverein des Kirchenchores

Bündnispartner 1: Schule

Bündnispartner 2: Kulturzentrum

 

Die Antragsteller sind Veranstalter, verwalten und organisieren die Arbeit der Bündnisse und halten den Kontakt zum Projektbüro von „Musik für alle!“. Schulen und Hochschulen sowie Kitas und Horte sind aus formalen Gründen von der Antragsstellung ausgeschlossen.

 

Module

Um die Antragstellung zu vereinfachen, bietet das Förderprogramm vorgefertigte Module. Diese können auch miteinander kombiniert werden und in einem Gesamtantrag beantragt werden. Es muss mindestens ein Hauptmodul gewählt werden

Antragsteller: Musikverein

Bündnispartner 1: Jugendzentrum

Bündnispartner 2: Kirchengemeinde

 

Antragsteller: Förderverein des Kirchenchores

Bündnispartner 1: Schule

Bündnispartner 2: Kulturzentrum

 

Hauptmodul Rhythmus

 

In zahlreichen Tanz-, Sing- und Rhythmusspiele ist Rhythmus das tragende, verbindende und auch herausfordernde Element. Dabei spielen Kontakt, Tempo, Kommunikation, Koordination und Spaß am Spiel eine wichtige Rolle. Über die verschiedenen Spiele werden bei den Kindern und Jugendlichen hauptsächlich Rhythmusempfinden und Koordination trainiert, aber auch soziales Erleben von Gemeinschaft spielerisch gefördert.

 

In einer Gruppe von zehn bis 30 Kindern und Jugendlichen werden in 30 Einheiten à 60 Minuten gemeinsame Sing- und Rhythmusspiele durchgeführt.

Hauptmodul Ensemble

 

Kinder und Jugendliche sollen das gemeinsame Musizieren in der Gruppe erfahren und erleben. Dabei werden neben den ersten Erfahrungen im Singen oder Instrumentalspiel altersgerechte Werke einstudiert und damit von Anfang an im Ensemble Musik gemacht.

 

In einer Gruppe von 15 bis 30 Kindern und Jugendlichen wird in 30 Einheiten à 60 Minuten das gemeinsame Musizieren und/oder Singen erlernt.

Hauptmodul Große Bühne

 

Im Rahmen eines Ferienprojektes studieren die Kinder und Jugendlichen gemeinsam ein Musical oder Singspiel ein und führen es auf. Dafür müssen Texte und Songs einstudiert, Kostüme und Kulissen angefertigt sowie Regieanweisungen erarbeitet werden. Durch die intensive Arbeit in Verbindung mit gemeinsamer Freizeitgestaltung werden die Teilnehmenden nicht nur musikalisch, sondern auch sozial und emotional gefördert. Das Format soll als Ferienfreizeit innerhalb einer Woche – nach Möglichkeit in einer externen Unterkunft in Deutschland – durchgeführt werden.

 

Die Maßnahme muss fünf aufeinanderfolgende Tage umfassen und neben den Arbeiten an dem Musical auch eine gemeinsame Freizeitgestaltung beinhalten. Neben einer (internen) Abschlussaufführung am Probenort sind auch die Ausgaben für eine separate (öffentliche) Aufführung förderfähig.

 

In einer Gruppe von 40 bis 80 Kindern und Jugendlichen wird in den Schulferien in bis zu 46 Stunden ein Musical einstudiert.

Nebenmodul Kaleidoskop

 

In diesem Modul werden den Teilnehmenden die verschiedenen Facetten des Singens (auch Beatboxen etc.) bzw. die Instrumentenfamilien vorgestellt. Ziel ist es, die unterschiedlichen Instrumentengattungen im akustischen und technischen Sinne zu demonstrieren und auszuprobieren.

 

Das Nebenmodul Kaleidoskop kann nur als Vorbereitung für eines der Hauptmodule eingesetzt werden. In einer Gruppe von 15 bis 30 Kindern und Jugendlichen werden die Teilnehmenden in acht Zeitstunden (in maximal vier Einheiten) mit Beatboxing und/oder verschiedenen Instrumenten bekannt gemacht.

Nebenmodul Expedition

 

Dieses Modul sieht vor, mit den Kindern und Jugendlichen ein Konzert oder eine Aufführung eines professionellen Chores oder Orchesters in der Region zu besuchen. Die Anreise kann z.B. mit einem Bus oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Während der Vorbereitung oder der Anreise soll eine altersgerechte Werkeinführung stattfinden.

 

Die Expedition ist nur nach Abschluss eines Hauptmoduls möglich. Auch Eltern können bei der Expedition einbezogen werden. Es sind insgesamt mindestens 20 Teilnehmende vorgesehen.

Einen Finanzierungsplan für die einzelnen Module finden Sie hier:

So geht’s

Von der Projektidee bis zum Start der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen: Der Weg in fünf Schritten:

  1. Beratung beim Projektbüro
  2. Antragstellung online unter kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de
    Antragsfristen im Jahr 2020: 13. Januar 2020 (für Projektbeginn 1. März 2020), 1. Mai 2020 (für Projektbeginn 1. Juli 2020, 1. September 2020 (für Projektbeginn 1. November 2020)
  3. Prüfung durch Experten-Jury
  4. Administrative Schulung und Netzwerktreffen (Termine im Jahr 2020: 15. Februar 2020, 20. Juni 2020, 17. Oktober 2020 – gern dürfen Antragstellende, die an den letzten Schulungsveranstaltungen nicht teilnehmen konnten, bei den nächsten Terminen dabei sein. Die Teilnahme an einer Schulung wird von uns dringend empfohlen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei uns an.
  5. Projektstart nach Bewilligung

Downloads

Unterlagen für die Antragstellung

Außerschulischkeit: Definition außerschulischer Bildungsangebote – Info des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Projekte in Kitas: Voraussetzungen für eine Förderung von Maßnahmen in Kindertagesstätten, Kindergärten oder Horten  – Info des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Unterlagen für die Bewilligung

Kooperationsvereinbarung
Veranstaltungsplan
Gesamtfinanzierungsplan
Verzichtserklärung

Unterlagen für die Projektdurchführung

Vereinbarung ehrenamtliche Kraft
Stundenabrechnung ehrenamtliche Kraft
Einverständniserklärung Datenschutz

Unterlagen für den Nachweis

Hilfestellung zur Erstellung von Zwischen- und Verwendungsnachweisen
Pflichtangaben zur Rechnungen

Beispielprojekte

Durch die Kreativität unserer Antragsteller, ist die Brandbreite unserer „Musik für alle!“-Projekte inzwischen sehr vielfältig. So fördern wir

 

  • Gitarren-, Streicher-, Bläser- und Akkordeonkurse
  • Conga- und Trommel-Workshops
  • Percussionklänge erleben auf alten Industriegeländen
  • Improvisation auf Klavier und Schlaginstrumenten
  • Beats mit Alltagsgegenständen
  • Geschichten schreiben und dazu komponieren
  • Jazzworkshops
  • Basics im Beatboxing und Rappen
  • Instrumente selbst basteln
  • Kurse in zeitgenössischer Musik und Schauspiel
  • Klänge in der Natur erleben und erzeugen
  • verschiedene Musikstile aus fünf Ländern musizieren
  • Musical mit Gehörlosen und blinden Kindern und Jugendlichen
  • Begegnungschor – Kulturbrücken
  • Zeichnen zur Musik mit einer eigenen Ausstellung
  • Besuche bei den Bamberger Sinfonikern, bei Basel Tattoo, von Musical Sternenzauber, über Piratengeflüster und Oper Freischütz bis zum Singspiel über Franz von Assisi oder die vier Jahreszeiten …

Kirchspiel Gröningen

 

Die Kirchengemeinde Gröningen hat mit 53 Kindern und Jugendlichen ein Musicalcamp im Kloster Hedersleben während der Ferienzeit durchgeführt. Dazu beantragten sie das Module „Große Bühne“, bei dem alle Honorarkosten, Verpflegungs- und Unterkunftsausgaben, Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche, Kulissen- und Bühnenmaterial sowie die Hin- und Rückfahrt gefördert werden. In dieser Zeit haben die Kinder das Musical „Franz von Assisi“ in Gesamtchorproben, Einzelproben, szenischer Darstellung und Schauspielunterricht einstudiert und für die Bühne Kulissen gebaut. Nach dem Frühstück haben die beteiligten Gemeindepädagogen und Theologen täglich eine pädagogische Einheit zum Leben und Wirken des Franz von Assisi gegeben. Besonders beeindruckend für die Kinder und Jugendlichen war der Besuch eines Franziskaner Mönches aus Halberstadt, der den Teilnehmenden aus seinem Ordensleben berichtete. An zwei Abenden kamen die Damen der Kirchenchöre Schwanebeck und Wegeleben zu den Proben. Außerdem wurde während der fünf Aufführungen eine Hör-CD aufgenommen.

 

Bündnispartner waren die Freunde und Förder Kloster Hedersleben, die sich um die Betreuung und Verpflegung der Kinder gekümmert haben. Der zweite Bündnispartner, der Förderverein Lionsclub Quedlinburg, übernahm die Öffentlichkeitsarbeit und platzierte Artikel in der örtlichen Presse und organisierte Beiträge im MDR Radio.

 

Der Zugang zur Zielgruppe erfolgte über die Fachkräfte, da die Religionslehrerinnen in den verschiedenen Grundschulen der Region tätig sind und so die Kinder direkt ansprechen und einladen konnten. Als Schulseelsorgerin hatte eine Fachkraft besonderen Einblick in die unterschiedlichen Schulen und sozialen Strukturen und arbeitet auch während des Projekts mit einer Jugendsozialarbeiterin zusammen. Zusätzlich unterstützt wurde das Projekt von Gemeinde- und Theaterpädagoginnen, einer Chorleiterin, zwei Pfarrer der Gemeinde und vielen Ehrenamtlichen aus dem Damenchor. Hier haben sich bis heute Freundschaften gebildet. Die Kinder machten so nicht nur musikalische Fortschritte, sondern wurden auch in soziale Strukturen integriert.

Das Akkordeon-Orchester Wesseling möchte für Kinder und Jugendliche einen Conga Workshop und einen Kurs für das Erlernen von Tasteninstrumenten anbieten, damit die Grundlagen für das Akkordeonspiel gelegt sind. Dafür hat das Orchester einen Antrag auf Fördermittel bei „Musik für alle!“ gestellt – mit Erfolg! Um allen Kindern und Jugendlichen das Musizieren zu ermöglichen, ist durch die Vollfinanzierung der Projekte die Teilnahme kostenlos. Das Akkordeon-Orchester arbeitet bei diesem Vorhaben insbesondere mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 1-4 aus einer Grundschule in einem sozialen Brennpunkt.

 

Das Akkordeon-Orchester Wesseling hat als Bündnispartner die Grundschule und ihren Förderverein gewählt, die die Kinder und Jugendlichen erreichen. Für die Proben konnten außerdem die Räumlichkeiten wie beispielsweise ein Musikraum und die Aula genutzt werden. Als weiteren Bündnispartner wurde die Stadt Wesseling in das Projekt mit einbezogen. Sie finanzierte nicht nur die Instrumente und sorgte für Auftrittsmöglichkeiten, sondern unterstützte durch Pressemitteilungen und andere Berichte auch die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Das Akkordeon-Orchester Wesseling hat zwei Hauptmodule gewählt und zwei Musikprojekte parallel durchgeführt: ‚Rhythmik‘ für den Conga Workshop und ‚Ensemble‘ für das Erlernen der Tasteninstrumente.  Für die Durchführung der Module konnten als geeignete Fachkräfte ein Schlagzeuger aus dem Musikverein und die Dirigentin des Akkordeonorchesters gewonnen werden.

Begleitstrukturen

Servicestellen

 

Um lokale Akteure bei ihrer Suche nach dem passenden „Kultur macht stark“-Projekt zu unterstützen, hat das BMBF in jedem Bundesland regionale Servicestellen eingerichtet. Sie informieren, beraten und helfen bei der Suche nach kommunalen Ansprechpartnern, bei der Konzeption von Projektideen oder bei der Suche nach den passenden Programmpartnern bei „Kultur macht stark“.

 

Neben diesem Beratungsangebot führen die Servicestellen regionale Informationsveranstaltungen durch – Termine finden Sie hier.

 

Baden-Württemberg

Ansprechpartnerin: Louisa Egbaiyelo, egbaiyelo@lkjbw.de

Bayern

Ansprechpartner: Bettina Dankesreiter, dankesreiter@mpz.bayern.de

Berlin

Ansprechpartnerin: Beate Kriszio, beate.kriszio@lkj-berlin.de

Brandenburg

Ansprechpartnerin: Julia Bork, j.bork@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Hamburg

Ansprechpartnerin: Nana Kintz, kintz@kinderundjugendkultur.info

Hessen

Ansprechpartnerin: Nele Zimmermann, zimmermann@lkb-hessen.de

Mecklenburg-Vorpommern

Ansprechpartner: Christoph Martin Schmidt, fachstelle-kulturelle-bildung@popkw.d

Niedersachsen

Ansprechpartner: Annika Winkler a.winkler@lkjnds.de und Eva Clara Tenzler e.tenzler@lkjnds.de

Nordrhein-Westfalen

Ansprechpartnerin: Brigitte Schorn, schorn@kulturellebildung-nrw.de

Rheinland-Pfalz

Ansprechpartner: Judith Reidenbach, kumasta@skubi.com

Sachsen

Ansprechpartnerin: Kerstin Zeller

Sachsen-Anhalt

Ansprechpartnerin: Steffi Bühnemann, steffi.buehnemann@jugend-lsa.de

Schleswig-Holstein

Ansprechpartner: Kristin König, koenig@lkj-sh.de

Thüringen

Ansprechpartner: Björn Schorr, b.schorr@lkj-thueringen.de

 

 

ProQua

 

Das Projekt leistet die fachpädagogische Begleitung des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung”. ProQqu gestaltet bundesweit und dezentral Fachkonferenzen zu Querschnittsthemen und übergreifenden Fragestellungen der Kulturellen Bildung. Die Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte, Multiplikator*innen sowie ehrenamtlich Engagierte.

 

Weitere Informationen zur Kursen und Veranstaltungen: www.proqua-kms.de

Termine

Grundsätzlich gibt es drei „Antragsrunden“ pro Jahr, um die Prüfung und Abwicklung effizient zu gestalten. Für 2020 gelten diese Termine:

Antragsfristen

13. Januar 2020

Projektbeginn 1. März 2020

1. Mai 2020

Projektbeginn 1. Juli 2020

1. September 2020

Projektbeginn 1. November 2020

Administrative Schulung

15. Februar 2020

20. Juni 2020

17. Oktober 2020

Fristen Nachweise

Zahlungsabruf

für Mittel im Jahr 2019

bis zum 25. November 2019

Zwischennachweis

zahlenmäßiger Nachweis aller Ausgaben im Jahr 2019

bis zum 28. Februar 2019

Verwendungsnachweis

inhaltlicher und zahlenmäßiger Abschlussbericht

bis drei Monate nach Ende der Projektlaufzeit

Informationsveranstaltungen

"Kultur macht stark"-Infotermin

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung e.V. – Saarland

Reiherswaldweg 5, 66564 Ottweiler

Am 5. Dezember 2019 in Ottweiler (Saarland) informieren wir in einer dreistündigen Informationsveranstaltung über das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Veranstaltung richtet sich an gemeinnützige Organisationen, Vereine, Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen und Kulturschaffende, die das Förderprogramm „Kultur macht stark“ näher kennenlernen und mehr über die Konzepte der verschiedenen Programmpartner des BMBF erfahren wollen, um Projekte durchführen zu können. Nach einer kurzen Einführung in das Förderprogramm werden einzelne Formate und Praxisbeispiele detailliert vorgestellt. Einige Programmpartner aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Film und Soziokultur geben Einblicke in ihre Förderformate und verraten Tipps zur Antragsstellung.

 

Programm:

 

17.00–17.30 Uhr: Einführung in das Förderprogramm „Kultur macht stark“

17.30–18.30 Uhr: Vorstellung der Programmpartner I

  • Bundesmusikverband Chor & Orchester – „Musik für alle!“
  • Bundesverband freie darstellende Künste – „Tanz und Theater machen stark“
  • Bundesverband Jugend und Film – „Movies in Motion“

18.30–18.45 Uhr: Pause

18.45–19.45 Uhr: Vorstellung der Programmpartner II

  • Paritätischer Gesamtverband „Ich bin HIER! Herkunft – Identität – Entwicklung – Respekt“
  • Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren – „Jugend ins Zentrum“
  • LAG Tanz im Saarland – „Chance Tanz“ (Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft)

19.45–20.00/20.30 Uhr: Fragen, Austausch, Beratung, Antragstipps

 

Anmeldung bis zum 21. November 2019 unter demandt@bundesmusikverband.de oder +49 7425 328806-44

BRAWO – die Blasorchester Messe

7./8. März 2020

Messe Stuttgart

Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

Anmeldung unter demandt@bundesmusikverband.de oder +49 7425 328806-44

Chorjugendtag und Chorverbandstag des Schwäbischen Chorverbands

25. April 2020

Riederich (bei Stuttgart)

Anmeldung unter demandt@bundesmusikverband.de oder +49 7425 328806-44

Darüber hinaus führen die Servicestellen regionale Informations- und Vernetzungsveranstaltungen durch und stellen auch andere Programmpartner bei „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ vor. Die Termine finden Sie hier.

Kontakt

Das Projektbüro des Bundesmusikverbands berät Sie gerne bei ersten Projektideen oder bei Fragen zur Antragstellung und steht als Ansprechpartner während des gesamten Projekts zur Verfügung.

Theresa Demandt

Projektleitung

Montag bis Freitag 9:00 bis 17:00 Uhr

Julia De Simone

Sachbearbeitung

Montag bis Freitag 8:00 bis 13:00 Uhr

Ingrid Kuliew

Verwaltung

Montag bis Mittwoch 8:00 bis 13:00 Uhr

Weitere Informationen und aktuelle Berichte über „Musik für alle!“-Projekte finden sich auf unserer Facebook-Seite.