Wir ermitteln repräsentative Zahlen
Die wirtschaftliche Bedeutung der Amateurmusik wird häufig unterschätzt. Eine neue Studie zeigt: Amateurmusizierende geben in Deutschland jährlich 22,4 Milliarden Euro aus. Von Instrumentenkäufen über Unterricht bis hin zu Konzertbesuchen lösen sie damit erhebliche wirtschaftliche Effekte aus. Die vom BMCO beauftragte Untersuchung macht erstmals das Ausmaß dieser Wertschöpfung sichtbar.
22,4 Milliarden Euro – so viel ist die Amateurmusik in Deutschland wert
Eine neue Studie des BMCO zeigt, dass die Amateurmusik auch eine bedeutende Wirtschaftskraft ist. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die wirtschaftliche Bedeutung von Amateurmusik in Deutschland“, die ZiviZ im Stifterverband im Auftrag des Bundesmusikverbands Chor & Orchester (BMCO) durchgeführt hat. Die komplette Studie finden Sie hier. Die wichtigsten Fakten haben wir hier als PDF für Sie zusammengefasst.
Was Amateurmusik kostet und welchen Wert sie für die Wirtschaft in Deutschland hat, ist bislang unerforscht. Amateurmusizierende wissen natürlich: Amateurmusik ist viel mehr als nur ein individuelles Hobby. Sie schafft Begegnungen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und sie kostet auch Geld: Instrumente, Proberaummieten, Kostüme, Ausbildung, Fortbildungen und vieles mehr.
16,3 Millionen Menschen machen in ihrer Freizeit Musik und leisten in Chören, Orchestern und Musikvereinen einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Integration, aber sie stellen auch eine immense Wirtschaftskraft dar. Das wollen wir mit mehr repräsentativen Zahlen belegen und so der Politik und Öffentlichkeit beweisen, welchen wichtigen Stellenwert die Amateurmusik in Deutschland einnimmt.
(Foto: Kai Kutzki)
Der BMCO hat den Think-Tank „Zivilgesellschaft in Zahlen“ im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. (ZiviZ) mit der Durchführung der Studie beauftragt. ZiviZ erhebt im Rahmen der Umfrage Daten von Amateurmusiker*innen sowie Vertreter*innen von Ensembles und Verbänden für den BMCO. Die Auswertung erfolgt unter Einbeziehung der Studie „Amateurmusizieren in Deutschland“ des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach. Gefördert wird die Studie durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Wir vom BMCO stehen bei Fragen sehr gerne zur Verfügung. Bei Rückfragen wenden Sie sich an:
Emilia Schmidt