Wir ermitteln repräsentative Zahlen
Der BMCO hat eine bundesweite Studie zur Wirtschaftskraft der Amateurmusik in Deutschland durchgeführt. Unter dem Titel „Wirtschaftliche Bedeutung von Amateurmusik in Deutschland“ haben Musiker*innen, Ensembles und Verbände bis Ende März 2026 Fragebögen ausgefüllt und ihre Erfahrungen eingebracht.
Es gab für Musiker*innen einen Fragebogen zu eigenen Ausgaben und Ausgaben für musizierende Kinder, für Ensembles einen Fragebogen mit Fragen zu Einnahmen und Ausgaben für Verantwortliche in Musikvereinen und für Verbände einen Fragebogen zu Finanzierungsschwerpunkten für Verantwortliche in Verbänden.
Die Ergebnisse der Erhebung sollen uns allen dabei helfen, die Bedeutung der Chöre, Orchester und Musikvereine sichtbarer zu machen. Die ausgewerteten Ergebnisse der Studie sollen im Herbst 2026 veröffentlicht werden.
(Foto: Mak C/Unsplash)
Was Amateurmusik kostet und welchen Wert sie für die Wirtschaft in Deutschland hat, ist bislang unerforscht. Amateurmusizierende wissen natürlich: Amateurmusik ist viel mehr als nur ein individuelles Hobby. Sie schafft Begegnungen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und sie kostet auch Geld: Instrumente, Proberaummieten, Kostüme, Ausbildung, Fortbildungen und vieles mehr.
16,3 Millionen Menschen machen in ihrer Freizeit Musik und leisten in Chören, Orchestern und Musikvereinen einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Integration, aber sie stellen auch eine immense Wirtschaftskraft dar. Das wollen wir mit mehr repräsentativen Zahlen belegen und so der Politik und Öffentlichkeit beweisen, welchen wichtigen Stellenwert die Amateurmusik in Deutschland einnimmt.
(Foto: Kai Kutzki)
Der BMCO hat den Think-Tank „Zivilgesellschaft in Zahlen“ im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. (ZiviZ) mit der Durchführung der Studie beauftragt. ZiviZ erhebt im Rahmen der Umfrage Daten von Amateurmusiker*innen sowie Vertreter*innen von Ensembles und Verbänden für den BMCO. Die Auswertung erfolgt unter Einbeziehung der Studie „Amateurmusizieren in Deutschland“ des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach. Gefördert wird die Studie durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist im Herbst 2026 geplant. Im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz wird die Auswertung der Studie vorgestellt und Sie finden die Ergebnisse dann auch hier auf unserer Webseite.
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Emilia Schmidt