Wissenstransfer

Chorverband in der Evangelischen Kirche Deutschland e. V.

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Unter den Überschriften „Mehr Menschen“, „Mehr Möglichkeiten“, „Mehr Miteinander“ und „Mehr Musik“ unterstützt und stärkt der Chorverband in der Evangelischen Kirche Deutschland e. V. (CEK) evangelische Chöre in Deutschland praktisch bei ihrer Arbeit. Es wurden u. a. Leitfäden für die Neumitgliedergewinnung, fertige Werbekonzepte, eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle, eine neue Servicestelle inkl. Chor-Talk, Online-Workshops, Tutorials und Coachings angeboten.
 
 
 

AMF1: „Mehr Menschen, Mehr Möglichkeiten, Mehr Miteinander und Mehr Musik“

 

 
 
„Mehr Menschen“
Hier wurde in einem Fachteam eine Kampagne zur Werbung neuer Mitglieder entwickelt, die in einem Leitfaden für Chöre zusammengefasst wurde.
Mithilfe einer externen Agentur wurden sechs Motive entwickelt, so dass die Werbekampagnen individuell genutzt werden können. Es stehen Plakate, Flyer, Printanzeigen und Social-Media-Grafiken zur Verfügung, die insgesamt 80 Kombinationen zulassen.
>> CEK-Mitgliederkampagne
 
„Mehr Möglichkeiten“
Unter diesem Motto wurde die Servicestelle „Chor und Zukunft“ eingerichtet. Hier steht nun ein fachlich hoch qualifiziertes Team zur Verfügung, welches in regelmäßigen Chor-Talks Fragen beantwortet.
Zudem gibt es Online-Workshops zu verschiedenen und aktuellen Themen, die auch von externen Fachexper*innen begleitet werden. Hier werden Themen wie Fundraising, modernes Mitgliedermanagement, Projektmanagement, digitales Marketing, Selbstmanagement und Motivationskunst vermittelt.
 
Mit einer Zukunftswerkstatt für Chorleitungen wurden praktische Impulse zum Proben und Dirigieren vermittelt. Daneben stand die individuelle Beratung des einzelnen Chores. Je nach Ausgangslage und Problemstellung erarbeiten die Coaches gemeinsam maßgeschneiderte Lösungsansätze für die konkreten Herausforderungen in der Chorarbeit vor Ort (persönlichen Gespräch am Telefon, per Zoom oder auf Wunsch auch mit einem Besuch vor Ort). Das Ziel war, zukunftsgerichtete Veränderungen anzustoßen und diese eine Zeit lang zu begleiten.
>> Website „Zukunft“
 
„Mehr Miteinander“
Hier ging es darum, neue musikalische Ausdrucksformen zu entwickeln und somit unterschiedliche Gruppen ins Singen zu bringen. Das Miteinandersingen soll – z.B. über Generationen hinweg – Brücken bauen. Dazu wurden neue Formate entwickelt, die jenseits des traditionellen SATB mit enormer Ergebnisvielfalt abweichen, wie eine Oberstimme, Sprechgesang, Bodypercussion, Gesten, Gebärden und Tänzen. Ergänzend wurden Videos zur Verfügung gestellt, um in der Praxis zu unterstützen.
>> CEK-„Buffet“
 
„Mehr Musik“
Hier wurde die Datenbank „Such, wer da will“, mit der der CEK die breite Vielfalt der Chorliteratur bekannt und zugänglich gemacht hat, erweitert. Neue Tutorials sollen den Umgang mit der Datenbank erleichtern und die neue Funktion „Notenschrank teilen“ gezielte Hinweise im Netzwerk der Chorleiter*innen ermöglichen.
>> „Such, wer da will“
 
 
 

AMF2: „Mehr … | Mehr Menschen, Mehr Möglichkeiten, Mehr Meeting, Mehr Medien, Mehr Musik, Mehr Management“

 

 
 
Das Projekt baut auf den Erfahrungen aus dem Amateurmusikfonds 1 auf. Das Angebot der 2024 aufgebauten Servicestelle Chor & Zukunft des CEK beginnt sich allmählich herumzusprechen. Es fußt auf zwei Säulen, die nahtlos fortgesetzt werden. Daran anknüpfend erweitert das neue Projekt die zuvor entwickelte Kampagne im Bereich „Mehr Menschen“ um ein weiteres Tool. Mit dem sog. Plakatgenerator sollen vorbereitete Werbemotive passgenau für die jeweiligen Bedarfe individualisiert werden und zielgerichtet mehr Chormitglieder gesucht werden.
 
Im Bereich „Mehr Möglichkeiten“ hat das offene Schulungsangebot strukturelle Schwachstellen in vielen Chören aufgegriffen und passende Methoden und Verhaltenstipps vermittelt.
 
„Mehr Meeting“ ermöglichte beim Jugendchortreffen ein gutes Gefühl gemeinsamen Musizierens. Bei 5 Chortreffern sangen mehr als 500 Kinder und Jugendlichen zusammen (Circle Singing).
 
Die Kampagne „Mehr Medien“ soll Chören zeigen, wie sie ihre eigenen Videos mit eigener Musik produzieren, wodurch ihre Öffentlichkeitsarbeit unterstützt wird und u. U. neue Mitglieder erreicht werden. Dieser Projektbaustein konnte im AMF2 nicht umgesetzt werden.
 
Der Projektteil „Mehr Musik“ zielt schließlich darauf ab, passgenau zu den Bedarfen eines Chores die geeignete Literatur zu finden. Hier konnte die Chorsatz-Datenbank „Such, wer da will“ weiter ausgebaut werden.
 
 
 
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