weitere Tipps und Hinweise

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Hier sammeln wir weitere Hinweise, die Ihnen in der aktuellen Situation helfen könnten.

 

 

Verdienstausfall: nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Entschädigung

 

Selbständige und Freiberufler*innen die als Ansteckungsverdächtigte auf Anordnung des zuständigen Gesundheitsamtes isoliert werden und deshalb einen Verdienstausfall erleiden, können nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) eine Entschädigung erhalten. Wenden Sie sich in diesem Fall an das für Sie zuständige Gesundheitsamt. Dieselbe Regelung gilt auch für angestellte Arbeitnehmer*innen auf Antrag durch den Arbeitgeber. Erkrankte fallen nicht unter diese Entschädigungsregelung, weil diese bereits Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhalten.

 

 

 

Gutscheine statt Rückerstattung von verkauften Eintrittkarten

 

 

Veranstalter müssen den Eintrittspreis von bereits verkauften Tickets von verschobenen bzw. nicht statt findenden Kulturveranstaltungen nicht zurückerstatten, sondern dürfen stattdessen einen Gutschein für eine Nachholveranstaltung oder alternative Veranstaltung aushändigen.  Weitere Infos

 

 

 

Künstlersozialversicherung (Stand 25. März 2020)

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen unter anderem durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets, etc. Bei Versicherten, deren Einkommensprognose sich verändert hat, besteht die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden den geänderten Verhältnissen angepasst. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten können zudem individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Bei abgabepflichtigen Unternehmen können die monatlichen Vorauszahlungen reduziert werden. Bestehen akute Zahlungsschwierigkeiten, können auch hier individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden. Weitere Informationen

 

 

 

 

Entschädigung bei Verdienstausfall durch Tätigkeitsverbot

Selbständige und Freiberufler*innen die aufgrund des Coronavirus einem beruflichen Tätigkeitsverbot unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, können nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) eine Entschädigung erhalten. Wenden Sie sich in diesem Fall an das für Sie zuständige Gesundheitsamt.

 

 

 

Verwertungsgesellschaften

Aus den Einnahmen der Verwertungsgesellschaft wird ein gewisser Prozentteil für diese sozialen Zwecke beiseitegelegt und – zumeist auf Antrag – Hilfe in Notfällen gewährt. Aktuell können bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten Inhaber*innen eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben. Weitere Informationen

 

 

 

 

DOV | Deutsche Orchestervereinigung

Insbesondere freischaffende Musikerinnen und Musiker sind von Konzertabsagen betroffen. Die DOV gibt Hinweise und Empfehlungen. Als Notfallhilfe kann im Rahmen der vorhandenen/gespendeten Mittel eine einmalige Soforthilfe von bis zu 500,- Euro gewährt werden. Hier gibt es weitere Informationen

 

 

 

 

GEMA | Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte

Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der

Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die

GEMA-Vergütungen. Ausführlicher Artikel dazu auf der GEMA Website.

 

 

 

Beschlussfassung für Vereine in Zeiten von COVID-19

Der Bund hat eine Ausnahmeregelung verabschiedet, mit der Vereine auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere „virtuelle Sitzungen“ vorgesehen sind. Damit können Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen auch in Zeiten von COVID-19 durchgeführt werden. Auch Abstimmungen per E-Mail und Fax werden ermöglicht. Mehr erfahren

 

 

 

Übungsleiter-undEhramtspauschale jetzt erhöhen–Ehrenamtlichen nicht nur in der Corona-Krise den Rücken stärken (Stand 6. April 2020)

„Vereine und Organisationen müssen auch während der Krise sicher sein, dass ihnen durch ihre wichtige Tätigkeit keine Nachteile erwachsen oder sie am Ende gar ihre Gemeinnützigkeit riskieren. Das betrifft beispielsweise die Fortbeschäftigung freiberuflicher Übungsleiter, die ja auch online Kurse anbieten“, so Thüringens Finanzministerin Heike Taubert. Auch Saarlands Finanzminister Peter Strobel appeliert an Bundesfinanzminister Olaf Scholz, sowohl die Übungsleiterpauschale sowie die Ehrenamtspauschale zügig zu erhöhen.

 

 

 

Viele weitere Hinweise…

…zu Regelungen auf Bundesebene für Bereiche, die mit der Amateurmusik verwandt sind, wie z.B. Insolvenzrecht, Mietrecht und Kurzarbeitergeld finden Sie für den Kulturbereich auf den Seiten der Kulturstaatsministerin zusammengestellt.