IMPULS

Förderprogramm für Amateurmusik in ländlichen Räumen

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Förderprogramm

IMPULSDas neue Förderprogramm für Amateurmusik in ländlichen Räumen

 

Im Rahmen des Förderprogramms NEUSTART KULTUR stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit dem neuen Förderprogramm IMPULS fast 20 Millionen Euro für die Amateurmusik in ländlichen Räumen bereit. Die Förderung soll den Musizierenden Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart ermöglichen. Die Ensembles sollen zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden und Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereichen (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten.

 

Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über eine reichhaltige Amateurmusikszene von außerordentlicher Vielfalt. Laut Musikinformationszentrum musizieren in Deutschland rund 14 Millionen Menschen in ihrer Freizeit. Mit der Bereitstellung von fast 20 Millionen Euro für das neue Förderprogramm IMPULS unterstreicht die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die große Bedeutung, die die Bundesregierung der Förderung der Amateurmusik in ländlichen Räumen auch und gerade in diesen Zeiten beimisst. Wir – der Bundesmusikverband Chor & Orchester – kennen die Vielfältigkeit und Kreativität der Amateurmusikszene und freuen uns auf eine Vielzahl unterschiedlichster Projektideen und Anträge.

 

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester e. V. (BMCO) ist der übergreifende Dachverband von 21 bundesweit tätigen weltlichen und kirchlichen Chor- und Orchesterverbänden mit insgesamt 100.000 Ensembles und vertritt die Interessen der Amateurmusik gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Der Bundesmusikverband wickelt das Förderprogramm IMPULS im Auftrag der Bundesregierung für Kultur und Medien ab.

Eckpunkte der II. Förderrunde

Antragstellung: 26.07.–15.10.2021
Maximaler Bewilligungszeitraum: 01.01.–15.10.2022
Förderhöhe: 2.500–15.000 €

 

Antragsberechtigung: Amateurmusikensembles aus dt. Kommunen von max. 20.000 Einwohner*innen mit regelmäßiger Aktivität in den letzten Jahren. Pro Ensemble kann nur ein Antrag gestellt werden.
Eigenanteil: 10 % der Antragssumme, ehrenamtliche Arbeit darf einberechnet werden
Förderfähig:
z. B. Honorare, Sachausgaben sowie Weiterbildungen. 

 

 

Fördermodule

Im Online-Antrag werden Sie gebeten Ihr Projekt in eines oder in mehrere der folgenden drei Module einzuordnen. Die Einordnung in die Module spielt für die Bewertung Ihres Antrags durch die Jury keine Rolle. Diese Module sollen Ihnen lediglich Anregungen für Ihre Projektgestaltung bieten.

  • Modul A: Kreativer Neustart, z.B. durch Gemeinschaftskonzerte oder innovative Proben- und Aufführungsformen 
  • Modul B: Mitgliedergewinnung, z.B. durch neue Formen der Ansprache oder Projekte mit breiter Teilhabe und Diversität 
  • Modul C: Strukturstärkung, z.B. durch Weiterbildungen*, Organisationsentwicklung, digitales Arbeiten

 

*Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen (BAK) bietet im Rahmen des IMPULS-Förderprogramms Weiterbildungen und Seminare an. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der BAK.

Online-Antrag

Der Online-Antrag wird in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Förderanträge können bis zum 15. Oktober 2021 ausschließlich über das Online-Antragsformular eingereicht werden.

 

Sie können sich bereits jetzt auf die Antragstellung vorbereiten: In der Ausfüllhilfe (das Dokument steht weiter unten im Bereich „Downloads“) finden Sie alle Fragen, die auch im Online-Antrag gestellt werden, so dass Sie Ihren Antrag bereits jetzt vorbereiten können.

Des Weiteren erfahren Sie in den Fördergrundsätzen, welche formalen Kriterien für die Förderung erfüllt werden müssen. Das Dokument Förderkriterien gibt Ihnen Auskunft darüber, welche Aspekte für die Jury bei der Auswahl der Projekte eine Rolle spielen.

 

 

Nutzen Sie unsere Beratungsangebote!

Sie können das IMPULS-Team während der Antragsphase unter folgender Beratungshotline erreichen:

07425 32 88 06 – 50

Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 11:30 – 14:30 Uhr und von 16:00 – 19:00 Uhr

 

Sollten diese Sprechzeiten für Sie ungünstig liegen, können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren. Schreiben Sie uns eine Mail an impuls@bundesmusikverband.de und teilen Sie uns mit, wann wir Sie am besten erreichen können.

Sollte Ihr Projekt bereits über IMPULS gefördert werden, richten Sie sich bitte direkt an die für Sie zuständige Sachbearbeitung. Diese Hotline ist ein Beratungsangebot zur Antragstellung.

 

 

Benötigte Unterlagen zur Antragstellung

  • vollständiger Ausgaben- und Finanzierungsplan 
  • ggf. schriftliche Bestätigung anderer Förderer 
  • gültige Satzung oder vergleichbares Dokument, möglichst Handels-/Vereinsregisterauszug 
  • ggf. Nachweis über die Vertretungsberechtigung der unterzeichnenden Person
  • Überschussermittlungen und Vermögensübersichten der letzten 2 Jahre (Vereine können die zuletzt bei Beantragung eines Freistellungsbescheids eingereichten Unterlagen übermitteln. Körperschaften öffentlichen Rechts, wie z.B. Kirchengemeinden, schildern bitte kurz ihre übliche Einnahmen-/Beitragsstruktur.)

Bitte laden Sie Nachweise zum Antrag als PDF-Dateien hoch und zwar ein PDF pro Nachweis, keine Einzelseiten (z. B. je ein PDF für Vereinssatzung, Registerauszug oder Vollmacht)!

 

Die Nachweise helfen der Antragsprüfung eine Einschätzung darüber zu treffen, ob die Trägerstruktur des beantragten Projekts auf eine bereits realisierte Kulturarbeit an ihrem Wirkungsort zurückblicken kann und ob sie über Erfahrungen in der Verwaltung von Finanzen verfügt.
Kirchengemeinden müssen keine Überschuss- und Vermögensübersichten einreichen.

 

Ideenbox & Ehrenamt-Support

Wie bekomme ich Unterstützung bei der Planung meines Projekts?

 

Wir möchten Ihnen frag-amu.de – Das Infoportal der Amateurmusik – ans Herz legen. Hier finden Sie Antworten auf zahlreiche Fragen zu den aktuell geltenden Choronaregelungen, zur Künstlersozialkasse, zum Steuer- oder Urheberrecht, zur Vereinsverwaltung …

 

Unter „Für die Praxis“ sind weitere praktische Tipps gesammelt. Dort befindet sich z.B. auch eine Medienbox mit einer Vorauswahl an Apps und Programmen für digitale Proben, die Veranstaltung von digitalen Konzerten, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, etc.

 

Zudem bietet das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK eine individuelle Beratung an:

Telefonhotline +49 30 60980781–39

Mo–Fr 10:00–13:00 Uhr

Mo+Do 18:00–20:00 Uhr

 

Sie können Ihre Fragen auch gerne per E-Mail (info@frag-amu.de) an das Kompetenznetzwerk Ehrenamt-Support richten.

 

Für einen direkten Austausch mit anderen Vereinsmitgliedern gibt es das Veranstaltungsformat „Ausgefuchst! miteinander unterhalten“. Miteinander reden, voneinander lernen und untereinander vernetzen – ist hier das Motto.

Die kommenden Termine finden am 1.09. und 16.09.2021 von 19-21 Uhr statt. Mehr Infos unter: frag-amu.de/ausgefuchst

 

FAQ

Fragen zum Förderprogramm

Was möchte das Förderprogramm IMPULS erreichen?

Das Programm IMPULS zielt darauf ab, dem Amateurmusizieren in ländlichen Räumen Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart zu geben. Die Ensembles sollen zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden und Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereichen (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten. Besonders begrüßt werden Projekte, welche unterschiedliche Akteur*innen vor Ort einbeziehen und Vernetzung sowie Wissenstransfer fördern.

Wie hoch ist die Fördersumme?

Fördermittel können grundsätzlich ab einer Höhe von mindestens 2.500 Euro bis zu einer Höhe von maximal 15.000 Euro pro Antragsteller beantragt werden. Pro Antragsteller wird maximal ein Antrag aus diesem Programm bewilligt.

Warum jetzt bewerben, wo doch vielerorts noch nicht einmal geprobt werden kann?

Wir alle hoffen, dass in der zweiten Jahreshälfte unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder musikalische Arbeit möglich ist. Deshalb lohnt es sich zu diesem Zeitpunkt, sich mit neuen Projektideen zu bewerben.

 

Mit Impuls werden Proben- und Aufführungsformate gefördert, die auch unter Pandemiebedingungen möglich sein können. (Modul A)

 

Bei Impuls geht es auch darum, Formate der Öffentlichkeitsarbeit zu finden, die neue Zielgruppen ansprechen und bisherige Mitglieder wiedergewinnen. Auch diese Formate sollten so gedacht sein, dass sie unter Pandemiebedingungen möglich sind. (Modul B)

 

Impuls bietet die Chance, Organisationsstrukturen neu zu denken, die Zukunft vorzubereiten und eventuell schon Pilotprojekte zu starten. (Modul C)

Fragen zur Antragsberechtigung und zu den Fördervoraussetzungen

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind alle nicht überwiegend öffentlich finanzierten Trägerstrukturen* von aktiven Amateurmusikensembles, deren Sitz und zentrale Tätigkeit in ländlichen Räumen der Bundesrepublik Deutschland liegen.

Die Antragsteller*innen müssen in der Lage sein, die Verwendung der Fördermittel bestimmungsgemäß nachzuweisen. Ebenso müssen sie in den letzten Jahren aktiv vor Ort tätig gewesen sein.

 

*Öffentliche Schulen sind somit in der Regel nicht antragsberechtigt.

Wie wird "ländliche Räume" bei IMPULS definiert?

Ländliche Räume in diesem Sinne sind Kommunen mit nicht mehr als 20.000 Einwohner*innen. Ausnahmen können nach Absprache zugelassen werden.

Muss der/die Antragsteller*in Mitglied im BMCO sein?

Die Mitgliedschaft in den Strukturen des BMCO, der als mittelausreichende Stelle fungiert, ist nicht erforderlich.

In welchem Zeitraum darf das Projekt stattfinden?

I. Förderrunde:
Das geförderte Projekt muss zwischen dem 1. Juli 2021 und dem 31. Januar 2022 liegen. (Der maximale Bewilligungszeitraum wurde nachträglich um einen Monat verlängert. Sollten Sie den Zeitraum Ihres Projektes verschieben wollen, kontaktieren Sie Ihre*n zuständige*n Sachbearbeiter*in.)

 

II. Förderrunde:
Das geförderte Projekt muss zwischen dem 1. Januar und dem 15. Oktober 2022 liegen.

 

Mit den Vorhaben darf vor Antragstellung und bis zum Abschluss des privatrechtlichen Zuwendungsvertrags nicht begonnen worden sein. Auf Antrag können Ausnahmen gemäß den Regelungen zum förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugelassen werden.

Wer ist von einer Förderung ausgeschlossen?

Ausgeschlossen von der Förderung sind Einzelpersonen, überwiegend öffentlich finanzierte Trägerstrukturen (wie etwa öffentliche Schulen*), Träger von Landes- und Bundesensembles sowie Projektorchester, welche sich überwiegend aus Mitgliedern anderer Klangkörper zusammensetzen.

Grundsätzlich können nur Trägerstrukturen mit eigenem aktiven Ensemble einen Antrag einreichen. Verbände sind somit als antragstellende Trägerstrukturen ausgeschlossen. Ausnahmen sind möglich, wenn der Verband in enger Kooperation mit seinen Mitgliedsverbänden eine Projektidee entwickelt. Die antragstellende Organisation muss aber auch in diesem Fall einer der Vereine sein, die mit dem Verband kooperieren.

 

Zudem ist die Förderung nichtprojektbezogener, d.h. laufender und anderweitiger Personal- und Sachkosten, sowie die Förderung von Baumaßnahmen, von Immobilienerwerb und von Folgekosten ausgeschlossen.

 

Die Förderung bereits getätigter oder beauftragter Ausgaben ist ebenso nicht zulässig.

 

*Öffentliche Schulen können jedoch gegebenenfalls über eine Kooperation in den Genuss dieser Förderung kommen.

Fragen zur Antragstellung

Wie und bis wann kann ich einen Antrag stellen?

II. Förderrunde:
Der Förderantrag kann vom 26. Juli bis zum 15. Oktober 2021 ausschließlich über das Online-Formular eingereicht werden. Der Online-Antrag wird in Kürze auf dieser Seite veröffentlicht.
Beginnen Sie frühzeitig mit der Antragstellung, damit unsere Sachbearbeitung eventuelle Nachfragen noch zeitig an Sie weiterleiten kann. Wir empfehlen die Ausfüllhilfe (siehe Downloads) im Vorfeld zu lesen.

Welche Ausgaben sind zulässig?

Zu den grundsätzlich förderfähigen Ausgaben gehören insbesondere:

  • Projektbezogene Honorarausgaben (z.B. Honorare von Musiker*innen, Dirigent*innen und Solist*innen, Künstlersozialabgabe, Ausgaben für Planung und Organisation).
  • Projektbezogene Sachausgaben (z.B. Verbrauchsmaterial, Probenräume, Öffentlichkeitsarbeit, Miet- und Leihgebühren, Reisekosten in analoger Anwendung des BRKG, GEMA, Requisiten, etc.)
  • Investitionen in Einzel-Gegenstände mit einem Anschaffungswert von über 800 EUR sind grundsätzlich nicht möglich.
  • Festzuschüsse zu Weiterbildungen von Multiplikator*innen.
Wie hoch sind angemessene Honorarsätze?

Angemessene Honorarsätze, jeweils nach höchster abgeschlossener Qualifikationsstufe (h = Zeitstunde = 60 Minuten):

  • 60 EUR/h für Master, Diplom, etc.
  • 53 EUR/h für Bachelor oder Vergleichbares
  • 46 EUR/h für Ausbildung oder langjährige (über 10 Jahre) Praxis-Erfahrung

Eine evtl. KSK-Abgabe ist von dem Betrag abzuziehen, d.h. z.B. ca. 58 EUR Honorar und 2 EUR KSK-Abgabe sind zuwendungsfähig.

Die Grundlage der Stundenzahl ist die Veranstaltungs- bzw. Beratungsdauer. Vor- und Nachbereitung können nicht gesondert abgerechnet werden.

Im Bereich Sachausgaben, werden Reisekosten gemäß Bundesreisekostengesetz, d.h. 20 Cent/KM oder Ticketpreis der niedrigsten Beförderungsklasse gefördert.

Wie hoch sind Festzuschüsse zu Weiterbildungen?

Für den Bereich Festzuschüsse für selbstveranstaltete Weiterbildungen (sowohl für digitale, als auch für evtl. physische Veranstaltungen) gelten folgende Sätze:

  • Pro angefangene 10 Teilnehmende ist ein Dozent förderfähig. D.h. bei 20 Personen sind 2 Dozenten, bei 21 Personen 3 Dozenten abrechenbar.
  • Jede*r Dozent*in bekommt je nach Dauer der Veranstaltung einen Halb- oder Ganztagessatz pro Kalendertag der Veranstaltung.
    Halbtagessatz = 160 EUR für Veranstaltungen bis zu 4 Stunden.
    Veranstaltung länger als 4 Stunden = 305 EUR.
  • Für ggf. stattfindende Präsenzweiterbildungen ist ein Festbetrag von 40 EUR pro TN und Tag für Unterkunft abrechenbar.

Sollte der Antragsteller selbst die Weiterbildung ausrichten wollen, muss der Name der*des (Haupt-)Lehrenden angegeben werden.

Bei der Beantragung von Weiterbildungen im Modul c), die von Dritten angeboten werden, muss im Antrag der jeweilige Bildungsträger angegeben werden.

Was zählt als Eigenleistung?

Die baren sowie als auch die unbaren Eigenleistungen müssen Sie im Dokument „Anlage B Vorlage Kostenplan“ bei Ihrer Antragstellung angeben.

 

Bitte beachten Sie hierbei Folgendes:

 

Mit den baren Eigenleistungen schließen Sie die Finanzlücke zwischen den Gesamtausgaben (Kosten) und der Fördersumme.

Bare Eigenleistungen können sein: z. B. Zuwendungen Dritter (auch Sponsoring und zweckge-bundene Spenden), Einnahmen aus allen Formen von Bezahlangeboten, Gebühren der Teilnehmenden, weitere projektbezogene Einnahmen.

WICHTIG: Achten Sie darauf, dass die Kosten, die Sie mit den baren Eigenmitteln selbst bezahlen, in der Tabelle „Anlage B Vorlage Kostenplan“ auch in den Ausgaben (Zeilen A bis C) vorkommen. Nur dann kann diese Tabelle die korrekte Fördersumme berechnen.

 

 

Unbare Eigenleistungen: Dem Projekt zuzuordnender ehrenamtlicher Aufwand darf mit einem fiktiven Stundensatz von 15 EUR/Stunde als unbare Eigenleistung angerechnet werden und wird nach dem Projekt durch Stundenzettel nachgewiesen. Dabei werden nur die tatsächlich geleisteten und nachgewiesenen Arbeitsstunden (unterschriebene Stundenzettel) berücksichtigt.

Darf mein Projekt auch andere Fördermittel erhalten?

Ja. Soweit für eine Maßnahme neben der Förderung aus den BKM-Mitteln auch Fördermittel aus anderen Förderprogrammen des Bundes in Anspruch genommen werden sollen, muss sichergestellt sein, dass die Förderungen unterschiedlichen Zwecken dienen und voneinander abgrenzbar sind. Komplementärmittel von anderen öffentlichen Zuwendungsgebern (z.B. Kommunen, Kreisen, Ländern) sind zulässig.

Verwaltungsverfahrensgesetz

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG), die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften analog soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

Barrierefreiheit

Bei den Maßnahmen ist die barrierefreie Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung soweit wie möglich sicherzustellen.

Ökologie

Zur Umsetzung der Maßnahmen sind ökologisch sinnvolle Möglichkeiten zu wählen (wiederverwendbare Materialien und Ausstattung, möglichst geringer Energie- und Ressourcenverbrauch, nachhaltige Veranstaltungen und Mobilitätskonzepte etc.), die möglichst auch dazu beitragen sollen, den ökologischen Fußabdruck bei den Antragsteller*innen zu verbessern.

Kann ich mich vom IMPULS-Team vor der Antragstellung beraten lassen?

Ja. Gerne beantworten wir Ihre offenen Fragen zu den Förderbedingungen und zur Antragstellung.

 

II. Förderrunde: Wir beraten Sie gerne telefonisch zur Antragstellung der zweiten Förderrunde. Sie erreichen die Beratungshotline unter:

+49 7425 328806-50

Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 11:30 – 14:30 Uhr und von 16:00 – 19:00 Uhr

 

Sollten diese Sprechzeiten für Sie ungünstig liegen, können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren. Schreiben Sie uns eine Mail an impuls@bundesmusikverband.de und teilen Sie uns mit, wann wir Sie am besten erreichen können.

Bis wann muss der Verwendungsnachweis eingereicht werden?

I. Förderrunde:
Nach Abschluss des Projekts ist bis spätestens 31. März 2022 gegenüber dem Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) ein Verwendungsnachweis vorzulegen.

 

II. Förderrunde:
Nach Abschluss des Projekts ist bis spätestens 1. Dezember 2022 gegenüber dem Bundesmusikverband Chor & Orchester e. V. (BMCO) ein Verwendungsnachweis vorzulegen.

 

Die Verwendungsnachweise der Antragsteller*innen sowie die Gesamtverwendungsnachweise der mittelausreichenden Stelle sind Gegenstand der Prüfung durch die Bewilligungsbehörde.

Fragen zur Auswahl und Vergabe

Wer entscheidet über die eingesandten Anträge?

Über die Auswahl der geförderten Projekte entscheidet das Projektteam IMPULS, das hierfür die Empfehlungen einer unabhängigen Fachjury einholt. Diese berät in nichtöffentlicher Sitzung.

Nach welchen Kriterien entscheidet die Jury?

Förderkriterien für die II. Förderrunde IMPULS

 

Eröffnet die Förderung Handlungsräume – speziell in einer ländlichen Region?
Werden für das Ensemble durch die Förderung Vorhaben möglich, die ohne die Förderung nicht zu ver¬wirklichen wären? Werden eventuell Herausforderungen in Angriff genommen, die aufgrund der Pan¬demie nicht umsetzbar waren, z. B. Generationswechsel, Digitalisierung, Weiterbildungen, Kooperationen, Mitgliedergewinnung, künstlerisches Projekt …?

 

Wie wirkt das Projekt, auch nach Abschluss, nach?
Wird durch die Förderung ein Impuls ausgelöst, der auch nach Ende des Projekts noch Wirkung erzeugt? Beschreibt der*die Antragstellende überzeugend „eine Wirkungskette“, die über den Durchführungszeitraum des Projektes hinausgeht. Diese Frage könnte sich z. B. bei technischen Anschaffungen oder auch bei der Nachwuchsarbeit stellen.

 

Ist die Projektidee übertragbar?
Kann die Projektidee von anderen Amateurmusikensembles in ihre Heimatgemeinde übertragen werden? Dient sie als Modell und Orientierung in einer Zeit des Umbruchs?

 

Wie wirkt das Ensembles als Kulturakteur in der Gemeinde, in der das Projekt realisiert wird?
Wie trägt das Ensemble zur kulturellen Teilhabe und kulturellen Vielfalt in seiner Gemeinde bei? Schafft das Ensemble „Orte der Gemeinschaft, des Zusammenhalts und der Kultur“, die für alle Einwohner*innen seiner Gemeinde offen sind? Wird durch die Trägerorganisation des Ensembles das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde gestärkt?

 

Welche Qualität hat die Vernetzung?
Arbeitet das Ensemble mit anderen Akteuren aus Kultur, Bildung und sozialen Bereichen der Gesellschaft zusammen? Werden dadurch z. B. neue Zielgruppen erreicht? Fordert sich das Ensemble durch seine Kooperationspartner*innen künstlerisch selbst heraus? Wird das zivilgesellschaftliche Netzwerk des Ensembles gestärkt, eventuell sogar erweitert?

Wann und wie werde ich über die Entscheidungen der beratenden Jury informiert?

I. Förderrunde:
Die Sachbearbeitung des Förderprogramms IMPULS hat die Antragsteller*innen Ende Juni/Anfang Juli per E-Mail über die Entscheidung der beratenden Jury informiert. Überprüfen Sie gegebenenfalls auch Ihren Spamordner.

Wie häufig darf man von IMPULS gefördert werden?

Die Förderung erfolgt als einmalige Projektförderung. Jedes Ensemble darf einmal gefördert werden. Falls ein Antrag nicht erfolgreich ist, darf in den weiteren Förderrunde erneut ein Antrag gestellt werden.

 

Die Bundeszuwendung soll als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung in der Regel als Festbetragsfinanzierung gewährt werden. Die Förderung setzt grundsätzlich eine angemessene Eigenleistung voraus, die bei der Finanzierung in Höhe von mindestens 10 v. H. der Gesamtausgaben als solche auszuweisen sind.

Besteht ein Anspruch auf Förderung?

Es besteht kein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung. Die mittelausreichende Stelle unter Hinzuziehung einer beratenden Jury entscheidet aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die Verteilung der Mittel. Die Zuwendungen stehen unter dem Vorbehalt etwaiger Sperren und sonstiger Bewirtschaftungsmaßnahmen.

Sie sind Begünstigte*r

Die Ergebnisse der ersten Förderrunde stehen fest

Die Ergebnisse der ersten Förderrunde stehen fest

Eckpunkte der I. Förderrunde:
Antragsfrist: Der Antrag konnte vom 1. bis zum 31. Mai 2021 eingereicht werden. Zum Antragsschluss haben uns über 700 Anträge erreicht.
Maximaler Bewilligungszeitraum: 01.07.2021–31.01.2022 (Der maximale Bewilligungszeitraum wurde nachträglich um einen Monat verlängert. Sollten Sie den Zeitraum Ihres Projektes verschieben wollen, kontaktieren Sie Ihre*n zuständige*n Sachbearbeiter*in.)

 

Die Entscheidung
Eine unabhängige Jury hat am 29. Juni 2021 über die Anträge beraten und dem IMPULS-Team ihre Empfehlung zur Entscheidung vorgelegt.

 

Die Bekanntgabe
Die Antragsteller*innen wurden am 1. Juli 2021 per Mail kontaktiert. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner. In dieser Mail wird Ihr*e persönliche*r Ansprechpartner*in genannt.

Wir möchten Sie an dieser Stelle auch auf die zweite Förderrunde hinweisen. Sollte Ihr Antrag abgelehnt worden sein, haben Sie vom 26. Juli bis zum 15. Oktober 2021 nochmals die Gelegenheit, Ihr Projekt zu überarbeiten und einen erneuten Antrag zu stellen. Ab dem 26. Juli 2021 beraten wir Sie gerne telefonisch zur Antragstellung.

 

Beratungsangebot
Im gesamten Förderungszeitraum steht den erfolgreichen Antragstellenden eine projektbetreuende Person aus der Sachbearbeitung zur Verfügung.

 

Hier können Sie die Liste der von der beratenden Jury zur Förderung empfohlenen Projekte einsehen!

Downloads

Unterlagen zur Antragstellung

Fördergrundsätze
Ausfüllhilfe
Muster Kooperationsvertrag

Unterlagen zur Öffentlichkeitsarbeit

Muster Einverständniserklärung Film- und Fotoaufnahmen
Logoleiste
Logoleiste IMPULS weißer Hintergrund
Logopack

Unterlagen nach der Bewilligung

Weiterleitungsvertrag (Muster)
Anlage C Weitere Nebenbestimmungen und Hinweise
Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung auf Ausgabenbasis (ANBest-P)
Checkliste

Unterlagen für die Schulungen

Schulung Präsentation
Verzichtserklärung Schulung

Mustervorlagen

Muster zahlenmäßiger Nachweis
Muster Belegliste
Muster Bestätigung ehrenamtlicher Eigenanteil
Muster Honorarvertrag
Muster Vergabevermerk
Muster Bestätigung Fahrten

Informationen

Grundzüge der Vergabe
Pflichtangaben auf Rechnungen
Richtlinie Bewirtung
Richtlinie Bahnnutzung
Bundesreisekostengesetz
Richtlinie Frühstück und Übernachtung

Blog

Bayern 2 - „Musik für Bayern“

Bayern 2 - „Musik für Bayern“

Radiobericht über das Förderprogramm IMPULS und den Collegia Musica Chiemgau e.V. in der Sendung vom 1. August 2021.

 

>> Der Bericht zum Nachhören

Radiobericht Deutschlandfunk „Chor der Woche“

Radiobericht Deutschlandfunk „Chor der Woche“

Marcela Herrera Oleas, Projektleiterin des Förderprogramms IMPULS, im Gespräch bei Deutschlandfunk Kultur.

 

>> Das Interview zum Nachhören

Im Gespräch mit Marcela Herrera Oleas, Projektleiterin IMPULS

Im Gespräch mit Marcela Herrera Oleas, Projektleiterin IMPULS

„Mein Berufsleben begann im Theater. Ich habe 15 Jahre als Regisseurin und Theaterpädagogin an festen Häusern und in der Freien Szene gearbeitet. Dabei habe ich natürlich auch oft mit Chören, Orchestern, Solist*innen und auch Komponist*innen zusammengearbeitet …“

 

>> zum Interview

Radiobericht SR 2

Radiobericht SR 2

Stefan Donath und Thomas Kronenberger im Gespräch über das neue Förderprogramm IMPULS bei SR 2.

 

>> zum Beitrag

Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB zu IMPULS

Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB zu IMPULS

„Amateurmusik-Ensembles ermöglichen sehr vielen Menschen eine aktive Teilnahme am Kulturleben und tragen gerade abseits großer Metropolen entscheidend zu einem lebendigen Kulturangebot vor Ort bei. Durch die Corona-Pandemie wurde auch dieser Bereich unseres Musiklebens mit voller Wucht getroffen. Deshalb unterstützen wir mit unserem Förderprogramm den Neustart der Amateurmusik. So stärken wir zugleich die kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen und leisten einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland.“


Foto: Christof Rieken

Benjamin Strasser MdB, Präsident des BMCO, zu IMPULS

Benjamin Strasser MdB, Präsident des BMCO, zu IMPULS

„Mehr als 14,3 Millionen Menschen musizieren in ihrer Freizeit, Amateurmusizieren ermöglicht kulturelle Teilhabe für alle und hält die Gesellschaft zusammen. Daher ist und bleibt es unser Auftrag, dieses kulturelle Erbe zu schützen und die Basis unseres Musiklands nachhaltig zu sichern. Wir sind dankbar für das neue Förderprogramm IMPULS und freuen uns damit die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffenen Ensembles in den ländlichen Räumen unterstützen zu können.“

 

Foto: Tanja Ruetz

Kontakt

Nutzen Sie unser Beratungsangebot zur Antragstellung!

 

Sie können das IMPULS-Team während der Antragsphase (diese läuft aktuell bis zum 15. Oktober 2021) unter folgender Beratungshotline erreichen:

07425 32 88 06 – 50

Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 11:30 – 14:30 Uhr und von 16:00 – 19:00 Uhr

 

Sollten diese Sprechzeiten für Sie ungünstig liegen, können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren. Schreiben Sie uns eine Mail an impuls@bundesmusikverband.de und teilen Sie uns mit, wann wir Sie am besten erreichen können.

 

Sollte Ihr Projekt bereits über IMPULS gefördert werden, richten Sie sich bitte direkt an die für Sie zuständige Sachbearbeitung. Diese Hotline ist ein Beratungsangebot zur Antragstellung.

Marcela Herrera Oleas

Marcela Herrera Oleas

Projektleitung

Isabel Podowski

Isabel Podowski

Öffentlichkeitsarbeit

Jonathan Wahl

Jonathan Wahl

Projektassistenz

Alexey Gulyaev

Alexey Gulyaev

Sachbearbeitung

Martin Horbach

Martin Horbach

Sachbearbeitung

Dr. Claudia Irion-Senge

Dr. Claudia Irion-Senge

Sachbearbeitung

Fotos IMPULS-Team ©Martina Thalhofer, Violetta Sviashchenko ©Otto Schweikardt

 

 

 

 

Gefördert von: